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Das Unmögliche wagen...

11.06.2008

Das Unmögliche wagen...

<p>Neun Stunden reine Fahrtzeit brauchten die Hobbyradler bei ihrer "Quäl-Dich-Tour" nach Norderney. privat</p>

Stadtlohn Warum 16 Stadtlohner an einem Tag 230 Kilometer mit dem Rad nach Norderney fahren? Der Stadtlohner Michael Völker erzählt, wie es zur der "Quäl-Dich-Tour 2008" kam, an der 16 Stadtlohner im Alter zwischen 40 und 50 Jahren - im Kern ein Kegelclub - teilnahmen. Im Dorf Münsterland entstand die Idee: mit dem Fahrrad nach Düsseldorf. Alle vier Teilnehmer schafften die 160 Kilometer in zwei Tagen gut - eine echte Herausforderung, so waren sie sich einig, müsse anders aussehen. Etwa wie Norderney. Schnell sprach sich der Plan herum - zuguterletzt waren es zwölf Radfahrer und vier Begleitfahrer, die sich der selbst für geübte Radler extrem anspruchsvollen Distanz, stellen wollten. Fünf Monate wurden Strategien entwickelt, auf die Ankunft gewettet - und einige trainierten auch.

Start um 5 Uhr

Dann kam der Tag der Wahrheit: Pünktlich um 5 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung. Zwei Ausreißer gab es auch schon recht früh, so dass bereits in Epe drei Teilnehmer verlustig gegangen waren. Die Zusammenführung konnte allerdings zum Frühstück nach 70 Kilometern in Wietmarschen wieder erfolgreich stattfinden. Die zweite Etappe führte nach Rhede (Ems), wo ein kräftiges Mittagessen neue Kräfte spendete. 22,5 km/h waren geplant, ein ein 26er Schnitt gefahren - der Tross lag gut im Zeitplan. Der landschaftlich besonders reizvolle dritte Abschnitt führte von Rhede zum Großen Meer. Von dort ging es nach einer ausgedehnten Getränke-Pause zum Schlussspurt auf die letzten 26 Kilometer. An der Fähre in Norddeich angekommen, konnte ein extra aus dem Nordener Kreiskrankenhaus angereister Arzt lediglich den guten Gesundheitszustand der Radler feststellen. Schließlich sorgten die im einheitlichen Trikot angetretenen Hobbyfahrer vor dem Inselhotel König für einige Abwechslung im sonst so beschaulichen Norderney.

Mitgezogen

"Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe - aber diese sensationelle Gruppe hat mich einfach mitgezogen" so der erschöpfte aber glückliche Norbert Wansing. Und zugetraut hatte es ihnen eigentlich keiner. Nun überlegt die Truppe schon ihre nächste Aktion.

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