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Gemeinsam gegen Gewalt

Stadt appelliert an die Bürger: Bei Vandalismus sofort die Polizei verständigen

30.05.2007

Er wendet sich nicht ohne Grund an die Öffentlichkeit: Nicht zuletzt durch den Einsatz der städtischen Außendienstmitarbeiter seien Fälle von Vandalismus besonders an den Wochenenden in den Blickpunkt gerückt. Diese gingen vor allem von bestimmten Gruppen Jugendlicher aus, so Pettirsch: «Das reicht vom Radau über Sachbeschädigungen bis hin zu gezielten Provokationen.» Die Stadt habe sich mit der Polizei intensiv darüber beraten. Die Folge: «Wir werden als Stadt konsequent vorgehen und Platzverweise erteilen.» Auf Belästigungen und Auffälligkeiten soll eine prompte Reaktion erfolgen. Pettirsch betonte, dass dies in Zusammenarbeit mit der Polizei geschehe. «Es darf in Stadtlohn keinen rechtsfreien Raum geben.» Aber weder die städtischen Ordnungskräfte noch die Polizei könnten überall sein. Pettirsch: «Deshalb sind wir auf die Bürger angewiesen. Es sollte keiner Hemmungen haben, in solchen Fällen 110 zu wählen.» Leider geschehe das noch nicht oft genug: «Tage später hört man da, dass entsprechende Beobachtungen gemacht wurden.» Parallel dazu bleibt der Wachdienst im Einsatz. Das gilt insbesondere für freitags, samstags und an besonderen Tagen wie kürzlich dem «Vatertag». Die Mitarbeiter patroullieren nachts durch die Innenstadt. Sie legen ihr Augenmerk dabei nicht zuletzt auf besonders neuralgische Punkte. Dazu zählt in Stadtlohn offensichtlich auch der Busbahnhof, aber auch der Bereich an Tankstellen. Dennoch: «Das Gebiet der Stadt ist zu großflächig.» Ein weiteres Problem: In der Vergangenheit hat es mehrfach Überfälle auf Betrunkene gegeben, die sich auf dem Heimweg befanden. Pettirsch: «Es gibt einer Gruppe, die gezielt solche Opfer aussucht.» Die Stadt spricht daher die Gastwirte an: Wer erkennbar schon genug Alkohol konsumiert habe, dürfe nicht mehr bekommen. «Wenn wir Kenntnis bekommen, dass an Betrunkene weiter ausgeschenkt wird, gibt es Kontrollen.» to

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