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Gemeinsames Kochduell findet großen Anklang

Schülercafé Jump In

Kochen ist eine Kunst. Wenn jeder Handgriff sitzt, zaubert man im Handumdrehen ein leckeres Gericht nach Rezept. Ist das Kochen aber Neuland und gibt es kein Rezept, kommt es in der Küche auf gute Zusammenarbeit, kreative Ideen und ein bisschen Mut zum Experimentieren an: Diese Voraussetzungen brachten auch die Teilnehmer des Kochduells im Schülercafé Jump In mit.

STADTLOHN

von Von Alina te Vrugt

, 01.08.2012
Gemeinsames Kochduell findet großen Anklang

Philipp Winhuysen vom Jugendwerk (links) freute sich darüber, dass die Veranstaltung auf gute Resonanz stieß.

„Wir kochen gemeinsam gegeneinander“, erklärt Philipp Winhuysen vom Jugendwerk Stadtlohn. Der Leiter des Schülercafés schaut einer der beiden Gruppen, die im Duell um den goldenen Kochlöffel antreten, über die Schulter. Im Jump In ist mal wieder ganz schön was los. Unter die Unterhaltungen und das übliche Gelächter mischt sich zudem das Zischen der Pfannen und das Blubbern des kochenden Wassers. Die Jugendlichen stehen ausnahmsweise mal hinter dem Tresen, und die sonst oft voll besetzte, bunt dekorierte Chill-Ecke bleibt leer. Um alles mit eigenen Augen überwachen zu können, haben sich alle dicht um den Backofen gedrängt – trotz der Hitze, die vom Herd ausgeht. Sie wissen: „Das Wasser darf nicht überkochen, und das Fleisch sollte nicht zu trocken werden.“ Die Schüler sind mit Begeisterung bei der Sache und haben ein klares Ziel vor Augen: Die Jury mit ihren Kreationen überzeugen und die andere Gruppe im Kochduell schlagen.

Beiden Teams stehen die gleichen Zutaten zur Verfügung. Schnell ist ein passendes Gericht gefunden: „Wir machen einen Nudel-Hähnchen-Auflauf, dazu einen frischen Salat und zum Nachtisch einen Quark.“ Alle sind sich einig, mit dieser Idee sollte man die Jurymitglieder Eva Vehring vom Jugendwerk und die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Jugendwerks, Nicole Könning, überzeugen können. Die Jugendlichen haben offensichtlich kein Problem damit, sich abzusprechen und gemeinsam die Aufgaben zu verteilen, obwohl die Teilnehmer den Gruppen zugelost wurden. „Wir möchten, dass die Teams bunt gemischt sind“, meint Winhuysen, „damit nicht nur feste Cliquen zusammenarbeiten, sondern die Jugendlichen auch andere Gleichaltrige kennenlernen.“ Viele der Teilnehmer sind bereits regelmäßige Besucher des Jump Ins, „aber man sieht auch einige neue Gesichter“, freut er sich über die große Beteiligung. Insgesamt zehn Nachwuchsköche nehmen an dieser Aktion teil. Schnell wird klar, dass gemeinsames Zubereiten der Mahlzeiten in vielen Familien dazugehört. Da müssen nun in der Küche des Jump In nur noch ab und an Hilfestellungen geleistet werden, wenn die Sahne mal aus der Hand rutscht und zischend auf die heiße Herdplatte tropft.

Nach einer Stunde in der Küche sitzen alle bestens gelaunt am gedeckten Tisch und freuen sich auf die Köstlichkeiten. Für die Jury stehen besonders schön angerichtete Probierteller bereit: „Das habe ich bei ‚Das perfekte Dinner‘ so gelernt“, meint der 14-jährige Sebastian und erntet dafür Lacher seiner Mitstreiter. Die Jury ist begeistert, auch die Jugendlichen selbst lassen sich ihren Auflauf schmecken. Auf die Gewinner warten neben dem goldenen Kochlöffel kleine Preise vom Jugendwerk, wie Handytaschen oder Schlüsselanhänger. Aber gewinnen steht für die Teilnehmer gar nicht mehr im Vordergrund. Gesättigt und zufrieden mit dem, was sie geschafft haben, sitzen sie gemütlich zusammen.

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