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Stadtlohns Kinder wollen einen Wasserstrudel

Spielgeräte für die Stadtlohner City ausgesucht

900 Grundschüler haben über Spielgeräte für die Stadtlohner Innenstadt abgestimmt. Dabei gab es klare Favoriten –und klare Verlierer.

Stadtlohn

, 14.06.2018
Stadtlohns Kinder wollen einen Wasserstrudel

So ein Brett wünschen sich die Kinder. © Linie M

Ein Wasserstrudel und Surfabenteuer sollen die Innenstadt für Kinder spannender machen. Der Wunsch der Stadtlohner Kinder ist ganz eindeutig. Und am besten sollen auch ein Dribbler und das Spiel „Vier in einer Reihe“ für Unterhaltung sorgen.

Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Jugendwerk Stadtlohn jetzt unter 900 Grundschülern durchgeführt hat. Anlass für die Umfrage war die jetzt abgeschlossene Innenstadterneuerung. „Stadtlohn soll Spaß machen, auch den Kindern. Deswegen wollten wir uns von den Experten ein Feedback holen. Denn wer könnte uns besser als die Kinder selbst sagen, was gewünscht ist und ankommt?“, sagt Eva Vehring, die Leiterin des Jugendwerks Stadtlohn.

Begeisterte Stimmabgabe

Schulsozialarbeiterin Svenja Rawert, ebenfalls beim Jugendwerk beschäftigt, hat die Umfrage in den vier Stadtlohner Grundschulen durchgeführt. „Das hat richtig Spaß gemacht, die Kinder waren richtig begeistert, mitentscheiden zu können“, sagt Svenja Rawert. Die Schulsozialarbeiterin hatte eine große Ausstellung vorbereitet, in der elf mögliche Spielgeräte für die Innenstadt vorgestellt wurden. Jedes Kinder erhielt vier Klebepunkte: drei grüne für die Favoriten und einen rotenPunkt für das Gerät, das am wenigsten gefällt. „Wie die Lehrer habe ich mich absolut zurückgehalten. Die Kinder sollten ganz unbeeinflusst selber entscheiden.“

Schon nach dem ersten Abstimmungsdurchgang mit der ersten Klasse setzte sich der Wasserstrudel auf Platz eins. Dabei handelt es sich um einen mit Wasser gefüllten Glaszylinder, in dem sich per Handkurbel ein Strudel erzeugen lässt. „Wasser zieht Kinder magisch an“, sagt Svenja Rawert. 568 grüne Punkte konnte der Strudel am Ende auf sich vereinigen – bei nur 18 roten Ablehnungspunkten.

Auf Platz zwei landete mit 529 grünen und 25 roten Punkten das „Brett“, auf dem Kinder Balanceübungen machen können. Auf den weiteren Spitzenplätzen landeten der Dribbler, ein Geschicklichkeitsspiel für bis zu vier Personen, das Balancespiel der „Windsurfer“ und der Klassiker „Vier in einer Reihe“ in einer Maxi-Version.

40.000 Euro Kostenrahmen

Keine Chance hatte bei den Kindern der Summstein“, der abgeschlagen mit nur 107 grünen Punkten – bei 110 roten Ablehnungspunkten – auf dem letzten Platz landete.

Und was passiert nun? „Die AG Innenstadt hat die Vorschläge bereits begrüßt. Finanziert werden soll der Aufbau aus dem Innenstadt-Topf“, sagt Günter Wewers, der Erste Beigeordnete der Stadt Stadtlohn. 40.000 Euro stünden aus diesen Mitteln bereit.

Svenja Rawert: „Ich bin optimistisch, dass wir mit dieser Summe die Top-Wünsche der Kinder umsetzen können.“ Die ersten Geräte sollen bis zum Stadtlohner Herbst aufgestellt werden.

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