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Start-ups mischen Matratzenhandel auf

Düsseldorf. Junge Start-ups mischen den deutschen Matratzenhandel auf. Nach Schätzungen des Branchenverbandes haben sich Branchen-Newcomer wie Emma oder Casper, die ihre Matratzen vor allem übers Internet vertreiben, innerhalb von nur drei bis vier Jahren rund zehn Prozent des Branchenumsatzes gesichert. Der Matratzenverkauf in Kaufhäusern sei dagegen rückläufig, sagte Ulrich Leifeld vom Fachverband der Matratzen-Industrie.

Start-ups mischen Matratzenhandel auf

Eine Frau packt in einem Fachgeschäft für Matratzen eine neue Matratze aus der Verpackungsfolie aus. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Allein das Ende 2015 gegründete Frankfurter Start-up Emma verkaufte nach eigenen Angaben seit Firmengründung europaweit mehr als 120 000 Matratzen. Deutschland sei dabei der wichtigste Markt, hieß es.

Nach Schätzungen des Fachverbandes und des Handelverbandes Textil wird in Deutschland jährlich rund eine Milliarde Euro für Matratzen ausgegeben. Im Schnitt seien Kunden bereit, zwischen 300 und 400 Euro für eine Matratze auszugeben.

Der Matratzenkauf im Internet muss nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nicht zwangsläufig zu einem schlechteren Ergebnis führen als der Kauf im Geschäft nach der Beratung durch einen Fachhändler. „Der Kunde weiß nicht, auf welche Berater er trifft und ob es Provision gibt für Verkäufe“, erklärt Georg Tryba. Wichtig sei, dass die Matratze bei Nichtgefallen zurückgesendet werden könne.

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