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Steinmeier betont Trennung von Staat und Kirche

Münster. In der Debatte um das Aufhängen von Kreuzen in bayerischen Landesbehörden hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Trennung von Staat und Kirche betont. „Zur Herausbildung unserer kulturellen Identität gehörte auch das jahrhundertelange Ringen um das rechte Verhältnis von Kirche und Staat, Religion und Gesellschaft“, sagte Steinmeier nach einem vorab verbreiteten Redetext am Mittwochabend bei der Eröffnung des Katholikentags in Münster. „Die heutige Trennung beider Bereiche, so wie sie unsere Verfassung vorsieht, gehört zu den segensreichsten und friedensstiftenden historischen Errungenschaften.“

Die Anwesenheit von Kreuzen in einem zutiefst christlich geprägten Land wie Deutschland sei einerseits selbstverständlich. Allerdings gelte auch: „Was sonntags in den Gottesdiensten fehlt, kann das Kreuz im Behördeneingang nicht füllen.“ Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angekündigt, dass in den Eingangsbereichen aller bayerischen Landesbehörden Kreuze aufgehängt werden sollen.

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