Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Suche nach Tengelmann-Chef: Hoffen auf Zufallsfund

Zermatt. Die Suche nach dem wohl verunglückten Tengelmann-Chef in den Alpen kann sich noch lange hinziehen. Sollte es keinen Zufallsfund geben, ist eine gezielte Aktion erst nach der Schneeschmelze denkbar.

Suche nach Tengelmann-Chef: Hoffen auf Zufallsfund

Der Tengelmann-Chef war am vergangenen Samstag allein zu einer Skitour aufgebrochen. Foto: Dominic Steinmann/KEYSTONE

Bei der weiteren Suche nach dem mit hoher Wahrscheinlichkeit verunglückten Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub setzen die Einsatzkräfte in den Schweizer Alpen jetzt vor allem auf einen Zufallsfund.

„Wenn zum Beispiel ein Bergführer etwas entdecken würde, würde sofort wieder ausgerückt werden“, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Wallis am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit seien jedoch alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Eine gezielte Suche sei wohl sogar erst nach der Schneeschmelze möglich.

Haubs Familie hatte am Freitag mitgeteilt, sie habe die Hoffnung aufgegeben, den vermissten Milliardär noch lebend zu finden. Nach mehr als einer Woche „in den extremklimatischen Bedingungen eines Gletschergebietes“ bestehe keine Überlebenswahrscheinlichkeit mehr, hieß es in einer Tengelmann-Erklärung im Namen der Familie.

Christian Haub, der zusammen mit seinem vermissten Bruder das Unternehmen führt, schrieb in einem Brief an die Mitarbeiter: „Auch sechs Tage nach seinem Verschwinden gibt es keine belastbaren Hinweise darauf, was meinem Bruder zugestoßen ist oder wo er zu finden sein könnte.“

Die sogenannte Überlebendensuche wurde inzwischen auf eine Bergungssuche umgestellt. Dabei gehen die Helfer unter anderem nicht mehr allzu hohe Risiken ein.

Haub war am vergangenen Samstagmorgen allein zu einer Skitour am Klein Matterhorn aufgebrochen und am Nachmittag nicht wie verabredet ins Hotel in Zermatt zurückgekehrt. Zu dem Familienimperium gehören die Baumarktkette Obi und Deutschlands größter Textil-Discounter Kik.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Darmstadt. Bessere Wetterprognosen, Wasserreinigung nach Ölunfällen, Recycling von Weltraumabfall: In Darmstadt sind die Preisträger von „Jugend forscht“ ausgezeichnet worden.mehr...

Rust. Dramatische Bilder aus dem Europapark in Baden-Württemberg. Dichter Rauch steigt auf. Eine Lagerhalle steht in Flammen. Hunderte Feuerwehrleute wollen Schlimmeres verhindern.mehr...

Hamburg/Westerland. Die neuen Probleme im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Sylt kommen zur Unzeit. Wegen der zu Ende gehenden Ferien in Nordrhein-Westfalen sind vor allem die Wartezeiten in Westerland lang. Urlauber stehen Schlange.mehr...

Bamberg. Feiern ohne Limit? Theoretisch ist das in Bayern möglich: Bis auf eine Stunde zwischen 5.00 und 6.00 Uhr gibt es keine Sperrzeit mehr. Kommunen können aber strengere Regeln aufstellen. Doch ist das sinnvoll?mehr...

Offenbach. Das Tief „Wilma“ beschert Deutschland derzeit sommerliche Temperaturen um die 30 Grad. Manche Regionen haben nach wochenlangem Sonnenschein dringend Regen nötig. Der kommt.mehr...