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Alle treten in die Pedale

Südlohn/Oeding Man hatte den Eindruck, dass alle Südlohner und Oedinger am Sonntag mit dem Fahrrad unterwegs waren.

03.06.2008

Alle treten in die Pedale

<p>Dicht an dicht drängten sich die Radfahrer in Südlohn und Oeding am vergangenen Sonntag, um bei der Hüttentour mitzumachen, die zu insgesamt neun Stationen führte. Albersmann</p>

"Wir rechnen auch heute, wie im vergangenen Jahr, mit etwa 10 000 Teilnehmern", freute sich besonders Karin Otto-Höper vom Südlohn-Oedinger Marketing- und Touristikverein. "Wir haben es geschafft mit den Mitteln, die da sind, besonders für die eigenen Bürger etwas zu bieten." Und da die erste Hüttentour im vergangenen Jahr so erfolgreich war, wurde in diesem Jahr das Angebot noch etwas ausgedehnt. "Die Tour ist nun dauerhaft beschildert, damit die Route auch das ganze Jahr befahren werden kann, wenn man Lust dazu hat. Auch ist die Hütte im Ebbinghook neu dazugekommen."

Dass diese Hütten überhaupt da sind, darüber ist Bürgermeister Georg Beckmann besonders angetan. "Sie wurden allesamt mit hohem Engagement einzelner Bürger, Nachbarschaften und des Heimatvereines auf eigene Kosten hergestellt." Und die Radfahrer kommen von überall her, um nun die Tour mit dem Bewirtungs-Service zu nutzen.

Gäste radeln an

"Wir wissen, dass sehr viele Leute aus dem Ruhrgebiet, den umliegenden Orten und aus Holland hier zu Gast sind", ist der Bürgermeister ein wenig stolz auf die gute Resonanz und die Werbung für beide Ortsteile. Viele Vereine, Verbände und Throngefolge von Schützenvereinen nutzen diese Gelegenheit der gemeinsamen Freizeitgestaltung.

Was ist nun der Reiz dieser Pättkesfahrt? " Man kann sich schön mit Bekannten unterhalten, fährt ein Stück zusammen, trinkt und isst noch etwas gemeinsam und trifft wieder jemand anders", bemerkt ein Teilnehmer. Und was auch erstaunlich ist: "Es sind hier sogar noch Ecken dabei, wo ich als Einheimischer komischerweise noch nie gewesen bin", freut sich ein anderer über seine erweiterte Heimatkenntnis.

Ilka Hartwig mit ihrer Tochter Sabrina (neun) ist im Februar neu in die Gemeinde gezogen. "Als Neubürgerin ist diese Fahrradtour eine sehr gute Möglichkeit, das Umfeld meiner neuen Heimat besser kennen zu lernen und neue Bekanntschaften zu machen", zieht auch sie ihren persönlichen Nutzen. "Wir fahren heute zwei der vier möglichen Teilstücke, da uns die ganze Strecke zu lang ist." Die anderen Kleinstrecken will sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. "Und ich habe schon einige Klassenkameraden gesehen", stellt Sabrina fest.

"Beschilderung besser"

Alfons Hasenkamp wiederum, der die Tour jetzt zum zweiten Mal mitmacht, hat entdeckt, "dass die Beschilderung nun besser ist als im vergangenen Jahr". Er erwähnt auch, dass der neue handgefertigte Wegweiser bei der Wienkamp-Hütte von Ludger Rathmann gestiftet wurde. Bei der neuen Ebbinghook-Hütte erzählt ein Vater, dass auch er wegen seiner kleinen Kinder nur eine Teilstrecke fährt. Und auch er sieht positive Änderungen: "Die Wartezeit beim Essen ist wesentlich kürzer, und auch die WC-Organisation ist besser geworden." alb

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