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Hitziger Heizungsstreit

Oeding Kommt sie oder kommt sie nicht? Schlussendlich haben sich die Mitglieder des Bauausschusses nach zähen Diskussionen dafür ausgesprochen, dass die Energieagentur Wuppertal die Situation in der von-Galen-Schule prüft.

05.06.2008

Hitziger Heizungsstreit

<p>Die Energieagentur Wuppertal soll untersuchen, welche Energieart die von-Galen-Schule in Zukunft sinnvoll versorgen könnte. Ob und wann die Anlage ausgetauscht wird, steht allerdings noch in den Sternen. Bütterhoff</p>

Vorangegangen war ein Streit, ob die bestehende Heizungsanlage genutzt werden soll, "bis sie ausgetauscht werden muss" (CDU) oder ob sie schnellstmöglich ausgewechselt werden soll, um Energie- und Reparaturkosten einzusparen - und jetzt "Alternativen zu untersuchen" (Grüne). Der Hintergrund der Auseinandersetzung: Ursprünglich hatte die Verwaltung das Geld für eine neue Anlage in den Haushalt eingestellt. Auf Initiative der CDU war die Investition "eingefroren" worden - zugunsten des neu eingerichteten Jugendwerks.

Unsichere Zukunft

Zwischenzeitlich hatte die Verwaltung Alternativen zu herkömmlichen Energieträgern bereits unter die Lupe genommen. Gegen das Heizen mit Hackschnitzeln spreche, dass die Grundschule nur teilweise unterkellert und eine Lagerfläche nicht vorhanden sei, erläuterte Bauamtsleiter Dirk Vahlmann. Erdwärme-Technik sei wegen der baulichen Voraussetzungen nicht praktikabel, Gasbrennwerttechnik hingegen nach wie vor das Sinnvollste, so Vahlmann.

"Die Zukunft des Gesamtareals ist unsicher. Investitionen sollten wir erst tätigen, wenn wir wissen, ob die Schule zweizügig bleibt", mahnte Alois Kahmen. Auch ein Privatmann würde eher mit dem Austauschen seiner Anlage warten, bis diese ausgedient habe - und sich zwischenzeitlich nach neuen Möglichkeiten umschauen, gab Bürgermeister Georg Beckmann zu bedenken. "In fünf Jahren haben sich die Kosten amortisiert", wandte dagegen Josef Schleif (Grüne) ein. "Angesichts steigender Energiepreise ist ein Umdenken gefragt. Vielleicht könnten wir hier Vorreiter sein", meinte auch Alfons Sievers (UWG). Auf jeden Fall sollte früh mit den Planungen angefangen werden - anders als beim Rathaus, wo die Überlegungen innerhalb weniger Wochen abgeschlossen sein mussten, so die Meinung von Dieter Valtwies (UWG).

Der Bauamtsleiter mahnte: Lediglich die Anlage auszutauschen, mache keinen Sinn. Weitergehende Überlegungen seien erforderlich. Damit soll jetzt die kostenlos arbeitende Energieagentur beauftragt werden. kh

Bürgermeister Georg Beckmann teilte in der Sitzung mit, dass sich der Energieverbrauch im Rathaus nach dem Umbau um rund zwei Drittel reduziert habe.

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