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Vor Ort über die Aufgaben der EGW diskutiert

02.10.2007

Südlohn/Stadtlohn/Vreden Mitglieder der SPD-Ortsvereine Südlohn, Stadtlohn und Vreden, darunter die Landtagsabgeordnete Stefanie Wiegand und die Fraktionsvorsitzende im Borkener Kreistag, Ursula Schulte, informierten sich jetzt bei der Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland (EGW) über die Abfallbehandlung im Kreis Borken. Dabei wurden den Politikern vor allem auch die abfallrechtlichen und verfahrenstechnischen Hintergründe vermittelt, um die Nachvollziehbarkeit der Preis- und Gebührenkalkulation im Kreis Borken zu erleichtern, heißt es in der Pressemitteilung der EGW.

Aufgaben erläutert

Geschäftsführer Thomas Holzschneider begrüßte die SPD-Politiker und erläuterte ausführlich Aufgaben und Organisation der EGW. Besonders veranschaulichte er auch Aufbau und Funktionsweise der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA), in der der Hausmüll aus dem gesamten Kreis Borken behandelt wird.

In einem konstruktiven Dialog konnten dann die fundierten Fragen der Kommunalpolitiker beantwortet werden. Holzschneider wies dabei auch darauf hin, dass der Kreis Borken und die mit der Abfallentsorgung beauftragte EGW verpflichtet seien, mindestens eine zehnjährige Entsorgungssicherheit für sämtliche Abfälle aus privaten Haushaltungen und anderen Herkunftsbereichen sicherzustellen.

Einschränkungen?

In diesem Zusammenhang wurde auch die jüngst vom Landtag mit der Regierungsmehrheit beschlossene Änderung des § 107 der Gemeindeordnung diskutiert. Einhellige Kritik bestand darin, dass dadurch die Arbeit kommunaler Unternehmen wie die der EGW erhebliche Einschränkungen erfahre.

"Wir freuen uns, wenn Politiker unsere Einladung zu einer Besichtigung unseres Standortes annehmen", zeigte sich Holzschneider sehr zufrieden mit dem Besuch und dem Wissensdurst der SPD-Mitglieder. Interessierte Kommunalpolitiker, die die Hintergründe ihrer Entscheidungen zum Thema Abfallbeseitigung kennen lernen wollten, seien der EGW stets besonders willkommen.

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