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Hunderte fahren von Hütte zu Hütte

Südlohner Hüttentour mit Riesen-Resonanz

Von Hütte zu Hütte radeln und Leckereien genießen – das ließen sich am Sonntag viele nicht entgehen.

SÜDLOHN

, 03.06.2018
Hunderte fahren von Hütte zu Hütte

Meistens in Gruppen waren die Radler unterwegs auf der Hüttentour, die mit angenehmen Wetter und kulinarisch interessanten Angeboten punkten konnte. © Gerog Beining

Sie ist eindeutig zum Lieblingskind bei den Radtouristen und Pättkesfahrern im Münsterland, im niederländischen Achterhoek und im nördlichen Ruhrgebiet geworden: die Hüttentour, die jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni stattfindet. Das beweisen auch die Kennzeichen der vielen Autos, die an diesem Sonntag dicht an dicht auf den Parkplätzen der Gemeinde stehen.

Und die Fraktion der absoluten Genießer unter den tausenden von Besuchern an diesem Tag, die auf den fast 38 Kilometern zwischen den zwölf Hütten mit ihren verschiedenen kulinarischen Besonderheiten unterwegs sind – diese Gruppe wird offenbar ständig größer. Das ist auch abzulesen an der ständig wachsenden Zahl der Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb. So ist es auch für die älteren und vielleicht weniger sportlichen Mitfahrer gar kein Problem mehr, die gesamte Strecke abzufahren. Das bestätigten an diesem Sonntag viele der Teilnehmer.

Kottener alle dabei“

Zunehmend auch die Zahl der Teilnehmer aus dem Nachbarland: An der Ebbinghook-Hütte rastet eine Gruppe aus der Winterswijker Bauerschaft Kotten. Ein älterer Herr meint trocken: „Da ist keiner mehr zu Hause. Die Kottener sind heute alle hier.“ Die Nachbarn am Tisch nebenan nicken. Sie sind aus Winterswijk gekommen, zum ersten Mal dabei und finden die Tour „heel mooi“.

Bei der Feld-Hütte ganz im Südwesten trudeln gerade sechs Erwachsene und drei Kinder auf ihren Rädern ein. Die Abbings und die Bomers kommen aus Vreden, Familie Fischer ist aus Legden dazugekommen. Sie sind zum fünften Mal dabei und wie immer begeistert.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die Südlohner Hüttentour 2018

Angenehmes Wetter, interessante kulinarische Angebote auf der Wegstrecke - die Südlohner Hüttentour am Sonntag hatte eine riesige Resonanz. Radler von nah und fern waren in die Doppelgemeinde gekommen.
03.06.2018
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Eindrücke von der Hüttentour 2018 - die Veranstaltung hatte eine riesige Resonanz.
Eindrücke von der Hüttentour 2018 - die Veranstaltung hatte eine riesige Resonanz.
Eindrücke von der Hüttentour 2018 - die Veranstaltung hatte eine riesige Resonanz.
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Eindrücke von der Hüttentour 2018 - die Veranstaltung hatte eine riesige Resonanz.
Eindrücke von der Hüttentour 2018 - die Veranstaltung hatte eine riesige Resonanz.
Gaswtwirt Theodor Pass eilt schwer bepackt zur Hütte, in der das Burghotel die hungrigen Gäste versorgt.© Gerog Beining
Diese Motiv macht deutlich: Viele Auswärtige nahmen an der Hüttentour teil.© Gerog Beining
Prost! Gäste aus Kotten legen hier eine gemütliche Pause mit einem Kaltgetränk ein.© Gerog Beining
Zum ersten Mal war Paolo Donadei bei der Hüttentour dabei. An der Hessinghook-Hütte konnte, wer wollte, italilenisches Eis genießen.© Gerog Beining
Meistens in Gruppen waren die Radler unterwegs auf der Hüttentour, die mit angenehmen Wetter und kulinarisch interessanten Angeboten punkten konnte.© Gerog Beining
Wo geht's lang? Ein Blick in die Karte kann nicht schaden bei der Hüttentour.© Gerog Beining
Die Die Familien Abbing und Bomers aus Vreden und Familie Fischer aus Legden sind schon zum fünften Mal dabei bei der Hüttentour - und begeistert.© Gerog Beining

Für Paolo Donadei ist diese Hüttentour eine Premiere. Der Chef des Eissalons San Remo bietet seine Eiskreationen heute an der Hessinghook-Hütte an. Er ist mit sichtbarer Freude bei der Sache. Philipp Ellers vom Büro Somit hatte ihn gefragt, ob er mitmachen wolle, weil die Hessinghook-Hütte kurzfristig nicht mehr besetzt war. Und Paolo Donadei hat nicht lange überlegt. Nun steht er mit drei Helfern, einem Stromaggregat, das im Hintergrund brummt, und rund 150 Kilo Speiseeis mitten im allgemeinen Gewusel und sorgt für die italienischen Momente auf der Hüttentour.

Für Sicherheit gesorgt

Eine weitere Neuerung haben Philipp Ellers und die Gemeindeverwaltung eingeführt – von der der Touristik-Fachmann hofft, dass sie gar nicht benötigt wird: An zahlreichen Stellen der Hüttentour-Route sind kleine grüne Schildchen mit dem Namen des Standortes und eine Registrier-Nummer angebracht. Falls dort in der Nähe ein Malheur oder gar ein Unfall passieren sollte, müssten der Leitstelle unter der Nummer 112 lediglich diese Zahlen zur genauen Ortung durchgegeben werden. So kommt bei allem Vergnügen auf der Hüttentour auch der Gedanke an die Sicherheit nicht zu kurz – ein weiteres Qualitätsmerkmal dieser Veranstaltung, die aus dem Radelkalender der Menschen aus nah und fern nicht mehr wegzudenken ist.

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