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30 Seconds to Mars in Köln

Tausende euphorisierte Fans feiern Jared Leto und Co

KÖLN 30 Seconds to Mars haben am Freitag in Köln eine fulminante Show abgeliefert. Die Fans, die sich bis in die obersten Ränge der Lanxess-Arena reihten, feierten Frontmann Jared Leto, auch wenn der Sound stellenweise ausbaufähig war. Es war Nebensache inmitten von Euphorie.

Tausende euphorisierte Fans feiern Jared Leto und Co

Schwenkende Fahnen, mitsingende und tanzende Fans: Die Fans sind bei 30 Seconds to Mars in Köln von der ersten Minute an gefesselt. Foto: Thomas Brill

Jared Leto, oscar-gekröntes Allroundtalent, weiß es, sich zu inszenieren. Große Momente zu erschaffen. „Jared – Jesus. Ich sehe keinen Unterschied“, hat ein Fan auf sein Plakat geschrieben. Da sind die wallenden Haaren, der Bart, die salbungsvollen Gesten.

So war Thirty Seconds to Mars in Köln

Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
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Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
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Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.
Bilder vom Konzert von Thirty Seconds to Mars in Köln.

Für eine ganze Band ist nicht genug Platz auf der Bühne, dafür nehmen Jared Leto und seine Aura zu viel Raum ein. Sein Bruder Shannon sitzt am Schlagzeug, Gitarrist Tomislav Miličević ist aus privaten Gründen nicht dabei, die Begleit-Musiker sind an den Rand des Geschehens verbannt worden.

Fans sofort gefesselt

Die Fans scheint das nicht allzu sehr zu stören. Sie sind von der ersten Sekunde an gefesselt, recken die Fäuste in die Luft, springen, tanzen, schwenken Fahnen und singen euphorisiert mit. Wer die Texte nicht beherrscht, steigt bei „no, no, no, no“ oder „ohohoh“ ein. Solche Stellen kommen an diesem Abend des Öfteren vor.

Die neuen Songs von 30 Seconds to Mars funktionieren live gut, aber an Hymnen wie „The Kill“ oder „Closer to the Edge“ kommen sie nicht heran. Die werden umso intensiver zelebriert, umrahmt von gekonnt gesetzten Spannungsbögen, Licht und Schatten. Jared Leto im farbenfrohen Outfit fegt wie ein Derwisch über die 360-Grad-Bühne mit ihren beweglichen Elementen, holt auch immer wieder Fans auf die Bühne. Sie sind Deko für seine große Inszenierung. Zudem gibt’s Riesenbälle und Konfettikanonen.

Zweite Heimat für Leto

„Wie ist mein deutscher Akzent?“, will Jared Leto wissen, immer wieder echot ein „Hallo“ durch die Halle, auch die schwarz-rot-goldene Flagge wird auf der Bühne geschwenkt. Ob ihm jemand deutsches Brot mitgebracht habe, fragt der Sänger und bedankt sich höflich bei den deutschen Fans.

Dafür, dass sie sein Leben verändert, ihm eine zweite Heimat geschenkt hätten. „Ihr habt an uns geglaubt“, und darum wolle man immer und immer wiederkommen. Eine Möglichkeit, die Band noch in diesem Jahr live zu erleben: Sie spielt eine Headliner-Show bei Rock am Ring.

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