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Tennis: Rechenspiele vor dem Match

CASTROP-RAUXEL Wenn die Tennis-Herren von TuS Ickern und GW Frohlinde am Sonntagmorgen des Verbandsliga-Derbys ihre Sporttaschen packen, dann sollten sie nebst Tennisschläger auch einen Taschenrechner einstecken. Denn die Möglichkeiten und Eventualitäten rund um das Thema Abstieg sind reich gesät.

von Von Florian Kopshoff

, 20.06.2008
Tennis: Rechenspiele vor dem Match

Adam Barnes hält im Falle eines Sieges mit seinen Frohlindern die Klasse.

Fakt ist: Der Letzte einer jeden Verbandsliga-Gruppe steigt ab in die Ruhr-Lippe-Liga. Außerdem muss der schlechteste Vorletzte aller drei Gruppen den Weg ins Unterhaus antreten. Letzter in Gruppe 1, jener, in der die Castrop-Rauxeler Teams aufschlagen, ist der TC GW Hiddesen. Daran wird sich nichts mehr ändern.

Davor - punktgleich - Frohlinde, Ickern und der TC BW Schwelm. Bei Punktgleichheit zählt gruppenintern zunächst der direkte Vergleich. Der steht im Falle Ickerns und Frohlindes noch aus. Daher kommt zum tragen, dass Ickern Schwelm schlug und Frohlinde Schwelm unterlag. Also rangiert der Verein von der Brandheide momentan noch auf dem vorletzten Platz - würde aber nicht absteigen, weil im Vergleich zu den Parallelgruppen ein relativ gutes Matchverhältnis (24:30) zu Buche steht.

Rechenspiele

Gewinnt der TuS Ickern gegen GW Frohlinde ist der TuS gerettet und die Grün-Weißen auch, sofern in den übrigen Gruppen nicht beide Vorletzten gewinnen. Gewinnt Frohlinde, so ist der Dreiervergleich mit Schwelm nichtig und der TuS wäre Drittletzter wegen des Sieges im direkten Aufeinandertreffen. Voraussetzung: Schwelm siegt nicht zeitgleich in Bielefeld. Dann ist der TuS definitiv schlechtester Vorletzter.

Also: Beide Europastädter müssen im Falle einer Niederlage auf fremde Plätze schauen. Die komplizierte Abstiegsregelung macht's möglich.

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