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Termin für Neustart der Kölner Seilbahn noch nicht absehbar

Köln. Die Rettungsaktion war spektakulär: Im Juli 2017 mussten mehr als 60 Fahrgäste in luftiger Höhe aus der Kölner Seilbahn befreit werden, weil die Touristenattraktion einfach stehengeblieben war. Die Wiederinbetriebnahme hängt weiterhin in der Luft.

Termin für Neustart der Kölner Seilbahn noch nicht absehbar

Termin für Neustart der Kölner Seilbahn noch nicht absehbar. Foto: Oliver Berg

Ein Termin für die Wiederinbetriebnahme der 2017 spektakulär steckengebliebenen Kölner Seilbahn ist weiterhin nicht absehbar. „Wir wissen es noch nicht, ob in diesem Jahr oder erst im nächsten Jahr. Es gibt da auch keine Tendenz“, sagte ein Sprecher der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), zu denen die Seilbahn gehört, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir würden uns freuen, wenn es in diesem Jahr wieder klappt.“

Die Seilbahn war im Juli 2017 plötzlich stehengeblieben, 65 Fahrgäste mussten teilweise stundenlang in den Gondeln ausharren und von Höhenrettern befreit werden. Einem Gutachten zufolge hatte heftiger Wind ein sogenanntes Hilfsseil so sehr bewegt, dass es sich in einer Gondel verfing. Dieses Seil wurde mittlerweile schon abmontiert. Nach Angaben der KVB war das von ihm ausgehende Risiko in den vergangenen Jahrzehnten einfach von niemanden erkannt worden, auch nicht von den Abnahmegesellschaften.

Aktuell laufe eine Analyse, ob es noch andere Risiken an der Bahn gibt, die man beheben müsse, sagte der Sprecher. „Diese Risikoanalyse steht noch aus. Da arbeiten die Gutachter dran.“ Von dem Ergebnis sei abhängig, ob noch mal investiert werden müsse. Danach müsse - wie in jedem Jahr - auch noch die Betriebsgenehmigung beantragt und von der Bezirksregierung geprüft werden. Auch das werde noch mal seine Zeit dauern.

Wegen des Vorfalls im Sommer 2017 laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiterhin Ermittlungen gegen zwei Seilbahn-Mitarbeiter.

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