Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Togoer soll schnell nach Italien abgeschoben werden

Stuttgart.

Der nach seiner gescheiterten Abschiebung gestern gefasste Asylsuchende aus Togo soll möglichst schnell abgeschoben werden. Wie das Innenministerium Baden-Württembergs in Stuttgart mitteilte, soll er aus der Abschiebehaft in Pforzheim rasch nach Italien zurückgebracht werden. Dort kam er erstmalig in die EU. Nach dem sogenannten Dublin-Abkommen müssen Flüchtlinge in dem EU-Land Asyl beantragen, in das sie zuerst eingereist sind. Nun müssen die deutschen Behörden Italien erneut über dessen Rückführung informieren, wofür es eine Zehn-Tages-Frist gibt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Valencia. Das Drama um mehr als 600 Bootsflüchtlinge ist nach tagelanger Irrfahrt im Mittelmeer beendet. Das vor einer Woche von Italien abgewiesene Flüchtlings-Rettungsschiff „Aquarius“ und zwei weitere Schiffe fuhren in den Hafen der spanischen Stadt Valencia ein. Nachdem Italien und Malta der „Aquarius“ die Einfahrt verweigert hatten, erklärte sich die neue sozialistische Regierung Spaniens zur Aufnahme bereit. Die Odyssee der Bootsflüchtlinge erregte international Aufsehen.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel ist mit einem Teil der engsten CDU-Spitze in Berlin zusammenkommen. Die Runde wollte zunächst das WM-Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Mexiko verfolgen. Später sollten sich intensive Beratungen über eine Lösung des eskalierten Asylstreits mit der CSU anschließen. Vor den Sitzungen der Führungsgremien von CDU in Berlin und CSU in München an diesem Montagvormittag hatte sich zunächst kein Kompromiss abgezeichnet.mehr...

Trenton. Im US-Bundesstaat New Jersey ist bei Schüssen bei einer Kunstveranstaltung ein Mensch gestorben. 20 Menschen seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft des Bezirks Mercer County. Etwa 15 Menschen erlitten demnach Schussverletzungen. Hunderte Menschen hatten sich für die 24-Stunden-Veranstaltung „Art All Night“ in der Stadt Trenton versammelt, als in der Nacht Schüsse fielen, wie eine Lokalzeitung berichtete. Nach Behördenangaben eröffneten mehrere Schützen das Feuer. Bei dem Toten soll es sich um einen Verdächtigen handeln.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat einen Teil der engsten CDU-Führungsspitze nach Informationen der dpa für den späten Nachmittag zu einer Krisenrunde nach Berlin eingeladen. An dem Treffen sollten neben Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer unter anderem die Ministerpräsidenten aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein teilnehmen. Merkel will bei dem Treffen ihre Reaktion auf das von CSU-Chef Horst Seehofer am Donnerstag angekündigte Ultimatum im eskalierten Asylstreit der Schwesterparteien vorbereiten.mehr...

Rom. Anders als private Flüchtlingsretter haben italienische Küstenwache und Marine weiter Zugang zu den Häfen des Landes. Mit insgesamt 523 Migranten nehme das Schiff „Diciotti“ Kurs auf Italien, teilte die italienische Küstenwache mit. An Bord seien auch die 40 Überlebenden eines Flüchtlingsunglücks vor der Küste Libyens, die das US-Schiff „Trenton“ am Dienstag gerettet hatte und deren Schicksal tagelang unklar war. Die neue italienische Regierung will nicht länger Flüchtlingsorganisationen erlauben, im Mittelmeer aufgenommene Migranten routinemäßig nach Italien zu bringen.mehr...

Berlin. Kurz nach der Entlassung von Jutta Cordt als Chefin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ist ein Nachfolger gefunden: Das Amt soll der Leiter des Sachgebiets Ausländer- und Asylrecht im bayerischen Innenministerium, Hans-Eckhard Sommer, übernehmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Das Bundesamt mit Hauptsitz in Nürnberg war massiv in die Kritik geraten, als bekannt wurde, dass ihre Bremer Außenstelle womöglich 1200 Menschen Asyl ohne die nötige Rechtsgrundlage gewährt hatte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.mehr...