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Tokio 2020: Erstmals Gesichtserkennung bei Olympia

Tokio. Bei den Olympischen Spielen 2020 im Hightechland Japan werden die Wettkampfstätten erstmals in der Olympia-Geschichte mit automatisierter Gesichtserkennungs-Technologie ausgestattet.

Tokio 2020: Erstmals Gesichtserkennung bei Olympia

Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio soll es eine Gesichtserkennung geben. Foto: Lukas Schulze

Das ginge aus den Sicherheitsplänen des Organisationskomitees hervor, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo erfuhr. Demnach werden die Athleten, Betreuer und anderes Personal während der Spiele in Tokio Chip-Karten bei sich tragen, mit denen beim Betreten der Wettkampfstätten automatisch ihre Identität überprüft wird.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich unbefugte Personen mit geliehenen, gestohlenen oder gefälschten Ausweisen Zugang verschaffen. Zudem solle angesichts der extrem schwülen Sommerhitze in der japanischen Hauptstadt durch die automatisierte Gesichtserkennung die Wartezeit für die Athleten verkürzt werden, hieß es. Besucher sollen dagegen mit der Technologie nicht erfasst werden.

Sie werden stattdessen mit Röntgengeräten und Metalldetektoren unter anderen auf Waffen hin überprüft. Jede Wettkampfstätte werde zudem von einem zweieinhalb bis drei Meter hohen Zaun umgeben, hieß es. Hinzu kommen Infrarot-Sensoren und Überwachungskameras, die rund um die Uhr im Einsatz sein werden. Die Olympischen Spiele in Tokio finden vom 24. Juli bis 9. August 2020 statt. Die Paralympics sind für den 25. August bis zum 6. September terminiert.

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