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Tote Tiere von Chaim Soutine in New York

New York. Seine Gemälde strahlen eine große Traurigkeit aus: Eine Zeit lang konzentrierte sich der Expressionist Chaim Soutine auf die Darstellung toter Tiere, die jetzt in New York gezeigt werden.

Tote Tiere von Chaim Soutine in New York

Chaim Soutine malte eine ganze Serie mit geschlachteten Ochsen. Foto: Christina Horsten

Gemälde toter Tiere zeigt das New Yorker Jewish Museum in einer neuen Ausstellung. Die insgesamt 32 Bilder stammen vom russisch-französischen Maler Chaim Soutine (1893-1943) und zeigen unter anderem tote Fasane, Ochsen, Hühner und Truthähne.

Die „Chaim Soutine: Flesh“ betitelte Schau soll vom 4. Mai bis zum 16. September in dem Museum am Central Park in Manhattan zu sehen sein.

Der Expressionist Soutine sei „definitiv einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts“ gewesen, sagte Kurator Stephen Brown. Er habe mit Stillleben begonnen, sich dann aber eine Zeit lang auf Ölgemälde toter Tiere fokussiert.

„Ich denke, das hatte mit den Gefühlen über seine Vergangenheit zu tun, die sehr kompliziert und dunkel war. Aber wenn man sich in Gegenwart der Bilder befindet, wird auch schnell klar, dass man es mit einem Maler-Genie zu tun hat.“

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