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Trotz Finalniederlage: Zverev mit neuem Selbstvertrauen

Valencia. Von der bisher besten Turnierwoche von Alexander Zverev im neuen Jahr soll nun das deutsche Davis-Cup-Team profitieren. Die deutsche Nummer eins ist nach dem Final-Einzug in Miami als Anführer im schweren Viertelfinale in Spanien gefordert.

Trotz Finalniederlage: Zverev mit neuem Selbstvertrauen

Alexander Zverev enttäuscht nach dem verlorenen Finale gegen John Isner. Foto: Lynne Sladky/AP

Auch ohne die dritte Masters-Trophäe im Gepäck soll Alexander Zverev das deutsche Davis-Cup-Team vor dem schweren Viertelfinale in Spanien mit seinem frisch gewonnenen Selbstvertrauen inspirieren.

Nur zwei Tage nach der knappen Finalniederlage in Miami will der Hamburger schon am Dienstag in Valencia die Vorbereitung auf die nächste große Tennis-Aufgabe gegen die favorisierten Gastgeber um Superstar Rafael Nadal aufnehmen.

Dem Hamburger bleiben nach dem knappen 7:6 (7:4), 4:6, 4:6 gegen den Amerikaner John Isner dafür nur drei Tage, in denen er sich zudem noch vom Hartplatz auf den roten Sand umstellen muss. „Natürlich ist das nicht einfach, aber das Selbstvertrauen durch gewonnene Matches wiegt das mehr als auf“, sagte der deutsche Teamchef Michael Kohlmann. „Für ihn persönlich ist es natürlich toll, dass er in Miami so erfolgreich gespielt hat.“

Zum Lohn für den Einzug in das dritte Masters-Finale nach den Erfolgen in Rom und Montreal 2017 verbesserte sich Zverev in der neuen Weltrangliste vom fünften auf den vierten Platz. Zur Krönung seiner bisher besten Turnierwoche in diesem Jahr fehlte ihm wenige Wochen vor seinem 21. Geburtstag nicht viel. Der knapp zwei Meter große Hamburger gab im zweiten und dritten Satz jeweils beim Stand von 4:4 seinen Aufschlag gegen den noch zehn Zentimeter größeren Isner ab und zertrümmerte danach im entscheidenden Durchgang seinen Schläger. Der 32 Jahre alte Isner brachte beim 5:4 sein mächtiges Service zum Turniersieg durch und holte erstmals einen Titel der zweitwichtigsten Kategorie.

„Ich habe viele Fehler gemacht, die mir die ganze Woche lang nicht unterlaufen sind. Ich habe schlecht von der Grundlinie gespielt“, stellte Zverev nach dem zweieinhalb Stunden dauernden Endspiel fest. Genau von diesem Teil des Platzes aus wird er auch in der stimmungsvollen Stierkampfarena von Valencia gegen den am Montag auf Rang eins der Weltrangliste zurückgekehrten Nadal und dessen Mitstreiter besonders gefordert sein. Gegen Pablo Carreño Busta hatte sich Zverev in Florida im Halbfinale durchgesetzt, doch neben Nadal dürfte zunächst eher Roberto Bautista Agut ein Einzel-Kandidat sein.

Auf deutscher Seite kommen der zuletzt verbesserte und auf Sand starke Routinier Philipp Kohlschreiber sowie Jan-Lennard Struff infrage. Struff traf ebenfalls mit etwas Verspätung ein, weil er in Miami das Halbfinale im Doppel erreicht hatte und deswegen von Teamchef Kohlmann einen Tag mehr Pause bekam. Neuling Maximilian Marterer und Doppelspezialist Tim Pütz komplettieren das DTB-Team, das angeführt von Zverev wie schon in Australien überraschen und erstmals seit 2007 wieder ins Davis-Cup-Halbfinale einziehen will.

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