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TuS: Im Triumphzug durch das Aufstiegsdorf

HOLZEN Es hatte etwas von einem Triumphzug. Zu den Klängen des Ergster Spielmannszuges zogen die Aufstiegshelden des TuS Holzen-Sommerberg am Sonntag durch den Ort, um ihren Sprung in die Fußball-Kreisliga A gebührend zu feiern.

von Von Michael Dötsch

, 02.06.2008

Der kurze Draht von Erfolgstrainer Ralf Günther zu seinem Arbeitskollegen Hans-Ulrich Raulff, dem Vorsitzenden des Spielmannszuges der SG Eintracht Ergste, hatte das Gastspiel möglich gemacht. Schon eine Viertelstunde vor Spielschluss warteten die Musiker vor den Pforten des Eintrachtstadions.

Nur gut, dass es bis zum erlösenden Schlusspfiff beim 1:1 blieb und die Holzener kein Gegentor mehr hinnehmen mussten. Ansonsten wäre der Spielmannszug wohl unverrichteter Dinge wieder abgezogen. So aber durfte gefeiert werden - und das offenbar nicht zu knapp. Als die letzten das Vereinsheim am Eintrachtstadion verließen, sollen die Vögel schon gezwitschert haben...

"Geile Saison gespielt"

Ganz so lange war Trainer Ralf Günther nicht dabei. Mächtig stolz ist Günther auf seine Schützlinge, die "eine richtig geile Saison" gespielt hätten. Wohl wahr: Die meisten Tore geschossen, die wenigsten reingekriegt, alle direkten Vergleiche gewonnen; dass der TuS zu Recht aufgestiegen ist, daran kann es keine Zweifel geben. Dass man sich im letzten Spiel gegen Grüne so schwer tat - vergessen.

Wer Günther und den Abteilungsvorsitzenden Heinz Klöcker ein bisschen kennt, der weiß aber, dass die beiden sich nicht auf den frischen Lorbeeren ausruhen werden. Schon gestern Nachmittag saßen die beiden beim Kaffee zusammen - gut möglich, dass es um die Planung der neuen Saison ging. Eine Saison, vor der Ralf Günther nicht bange ist. "In der Mannschaft steckt eine große Qualität. Und sie ist mit ihrer Entwicklung noch lange nicht am Ende", meint Günther und verweist auf die Altersstruktur des Erfolgsteams.

Gefestigtes Gefüge - alle bleiben zusammen

Zudem gebe es da noch den Trumpf des außergewöhnlich ausgeprägten Zusammenhaltes in Holzen. Das Mannschaftsgefüge sei so gefestigt, dass trotz auswärtiger Angebote für den einen oder anderen Leistungsträger kein einziger Spieler des Aufstiegsteams dem Verein den Rücken kehren wird. "Das ist Beweis genug, dass auch drumherum bei uns richtig gute Arbeit gemacht wird", sagt Günther nicht ohne Stolz.

So werden die Holzener mit den bewährten Kräften plus dem aus Westhofen kommenden Angelo Pacello, bisher einziger Neuzugang, die Herausforderung in der höheren Spielklasse in Angriff. Nicht zu vergessen die eigenen Jugendlichen. Immerhin zehn Nachwuchskräfte rücken in den Seniorenbereich auf. "Wir werden sie erstmal alle mit dazu nehmen", verspricht Günther jedem eine Chance. Angenehme Begleiterscheinung dieser Blutauffrischung: Die Holzener werden zur nächsten Saison eine dritte Mannschaft melden.

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