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TuS Westfalia - ein Verein mit Zukunft

WETHMAR Die Fußballer des TuS Westfalia Wethmar 48 feiern ihren 60. Geburtstag. Über Sorgen und Hoffen des Traditionsvereins sprach Sportredakteur Bernd Janning mit dem Vorsitzenden, Manfred Chojnicki.

von Von Bernd Janning

, 12.06.2008
TuS Westfalia - ein Verein mit Zukunft

Manfred Chojnicki ist der Vorsitzende des Traditionsvereins TuS Westfalia Wethmar.

Gibt es zum Geburtstag noch größere Veranstaltungen?

Chojnicki: Nein, 60 Jahre müssen nicht unbedingt so groß gefeiert werden. 100 Jahre, und dann ein Pokal-Turnier, das ist schon wichtiger.

Also war das Jugend-Turnier jetzt der Höhepunkt?

Chojnicki: Ja, die Jugend wollte etwas für die Jüngsten machen. Und das ist ihr sehr gut gelungen. Es war schön, dieses Lächeln in den Kinderaugen zu sehen. Neben dem großen Mannschafts-Cup bekam jeder der E- und F-Jugendlichen einen kleinen Pokal. Gutscheine und Trikots gehörten mit zu den Preisen. Wir waren mit sieben Mannschaften in beiden Altersklassen vertreten. Unsere Eltern haben sich bedankt, die auswärtigen Vereine waren mit dem Verlauf auch sehr zufrieden.

Und das, obwohl auf Asche gespielt wurde?

Chojnicki: Ja, leider. Aber bei uns gibt es natürlich schon neue Gedankengänge. Nehmen wir den Sportentwicklungsplan der Stadt. Nach diesem ist für Wethmar auch Kunstrasen geplant.

Gute Spieler halten

Neue Schiedsrichter, Ausbildung für die Nachwuchstrainer - beim TuS tut sich was?

Chojnicki: Mit den Lehrgängen passen wir uns der neuen Zeit an, werden dem Spielbetrieb gerechter. Wir haben fünf neue Schiris. Fünf weitere Übungsleiter besuchen noch einen Lehrgang unter dem Moto "Wirken und Arbeiten im Jugendbereich!"

Gut ausgebildete Trainer halten die Jugend-Mannschaften zusammen?

Chojnicki: Wir werden nie verhindern können, dass Jungen nach Alstedde oder Cappenberg wechseln, um zusammen mit ihren Schulfreunden zu spielen. Wir versuchen aber aufzufangen, dass gute Spieler überhaupt weggehen.

Keine Beschwerden von den neuen Anliegern

Und dafür hat sich der TuS richtig ins Zeug gelegt?

Chojnicki: Hier nur ein Blick zu den älteren Jahrgängen. Für die A- und B-Jugend haben wir mit Peter Machura und Heinz Böhnke erfahrene Seniorentrainer gewonnen. Sie werden von Gerd Dupke bei der A und Wolfgang Bracht sowie Florian Dietrich bei der B unterstützt. Die C ist bei Jörg Lohmann, Martin Langenkämper sowie Dirk Völkering bestens aufgehoben.

Der TuS begann einst an der Münsterstraße, wo heute Häuser stehen, wechselte zu Beginn der 60er Jahre zum Cappenberger See. Dort wurde und wird kräftig gebaut. Gibt es schon Beschwerden von den neuen Anliegern?

Chojnicki: Nein, die Leute wussten ja, dass hier ein Sportplatz besteht. Die neuen Baugebiete bedeuten für uns auch mehr Kinder. Unser Einzugsgebiet umfasst Wethmar, die Wethmarer Mark, den Brusenkamp 1, aus dem schon die Enkel kommen, den Brusenkamp 2, geht hoch bis zum Friedhof an der Alstedder Straße. So können wir 17 Mannschaften besetzen.

Wie lang wird es den TuS aus dem Königsreich Wethmar, wie es immer so schön heißt, noch geben?

Chojnicki: Bei uns stimmt die Infrastruktur. Wir haben eine Anlage, die wir noch verbessern können, haben genug Parkplätze, die wir im Sommer mit dem Freibad, wenn wir Pause haben, teilen. Wir schaffen hier die Grundlagen für einen dauerhaften Bestand!