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Tuchel will Neuanfang bei PSG - Keine Angst vor Stars

Paris. Thomas Tuchel gibt sich als neuer Coach in Paris euphorisch. Der Ex-Dortmunder will dem teuren Starensemble um Neymar einen neuen Mannschaftsgeist geben. Und einen großen Spieler kann er sich nur in Italien vorstellen.

Der neue Trainer von Paris Saint-Germain, Thomas Tuchel, will bei dem französischen Spitzenclub einen Neuanfang wagen.

„Ich habe keine Angst vor all den Stars“, sagte der 44 Jahre alte frühere Dortmunder Trainer in Paris mit Blick auf Topspieler wie Neymar oder Kylian Mbappé. „Ich sehr glücklich, hier zu sein.“ Tuchel soll seinen neuen Job im Juli antreten.

Ihm komme es darauf an, einen „gewissen Geist“ und eine „gewisse Atmosphäre“ in der Mannschaft zu schaffen. „Die kleinen Dinge sind die großen Dinge“, sagte er auf Deutsch.

Mit Blick auf die Champions League sagte der deutsche Coach: „Es ist zu früh, um über Siege und Titel zu sprechen.“ Der Hauptstadt-Club sehnt sich schon seit langem nach einem Erfolg in der Champions League, bisher aber ohne Erfolg.

Tuchel äußerte sich nicht im Detail zu möglichen Transfers zu PSG. „Es gilt zunächst, die Reihenfolge einzuhalten, alle Spieler kennenzulernen“, sagte Tuchel. „Falls das Transfer-Fenster jetzt schließt, bin ich ein glücklicher Mensch.“

Auf eine Frage zum italienischen Torhüterstar Gianluigi Buffon, der laut Spekulationen nach Paris wechseln könnte, sagte Tuchel, er könne sich Juventus Turin nicht ohne Buffon vorstellen. Der 40-jährige Torwart wird Juve aber verlassen.

Tuchel sagte mit Blick auf den Brasilianer Neymar: „Er ist ein Künstler. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler.“ Er habe ihn vor einer Woche getroffen. Es komme darauf an, „eine Struktur um ihn herum“ aufzubauen, damit er sein ganzes Talent entwickeln könne.

Tuchel sagte, er bringe Assistenztrainer mit. Sie wollten sich aber nicht abschotten, „wir sind offene Leute“. Er fügte hinzu: „Wir wollen uns anpassen an die Kultur der französischen Liga, an die Kultur dieses großen Clubs, an die Kultur der Stadt.“

Tuchel folgt auf den Spanier Unai Emery, der die Franzosen zwei Jahre lang trainierte.

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