Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Türkei will Can Dündar auf Interpol-Fahndungsliste setzen

Istanbul.

Die Türkei will den in Deutschland lebenden Journalisten Can Dündar auf die Fahndungsliste der internationalen Polizeiorganisation Interpol setzen. Ein Istanbuler Gericht habe das Justizministerium aufgefordert, Dündar mittels einer sogenannten „Red Notice“ bei Interpol suchen zu lassen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zudem sei ein Haftbefehl ausgestellt worden. Dündar kritisierte die Entscheidung in einem auf Twitter verbreiteten Video und sagte, damit „blamiere“ sich die Türkei vor der ganzen Welt.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Istanbul. Angesichts des dramatischen Wertverfalls der Lira hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Landsleute aufgerufen, ihre Dollar- und Euro-Ersparnisse in die heimische Währung umzutauschen. Gegenüber dem Dollar und dem Euro hat die Lira seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Die türkische Regierung sieht hinter dem Verfall der Lira keine ökonomischen Gründe, sondern eine Verschwörung heimischer und ausländischer Finanzkräfte, die die türkische Wirtschaft destabilisieren wollen.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump geht weiter von einem Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur aus. „Es geht sehr gut voran. Wir blicken auf den 12. Juni in Singapur. Das hat sich nicht geändert“, sagte Trump im Weißen Haus in Washington. Es gebe eine Menge guten Willens. Man könne bei der atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel erfolgreich sein. Erst am Donnerstag hatte Trump das geplante Treffen in Singapur abgesagt.mehr...

Seoul. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben Südkoreas seinen Willen zu einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump bekräftigt. Auch habe Kim betont, weiter zum Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms bereit zu sein, sagte Südkoreas  Präsident Moon Jae In in Seoul. Kim wolle mit ihm zusammenarbeiten, damit ein Gipfel zwischen Nordkorea und den USA erfolgreich sein werde. Am Samstag hatten sich Kim und Moon zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen im Grenzort Panmunjom getroffen.mehr...

Gaza. Die israelische Luftwaffe hat im Gazastreifen in der Nacht Stellungen der radikalislamischen Hamas angegriffen. Das berichteten palästinensische Sicherheitskreise. Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht. Einige Raketen seien auf eine Übungseinrichtung der Hamas nahe der Stadt Rafah abgefeuert worden, andere auf eine Stellung westlich der Stadt Chan Junis. Zuvor hatten vier palästinensische Jugendliche am frühen Samstagmorgen den Grenzzaun zu Israel durchschnitten und einen israelischen Soldaten angegriffen.mehr...

Washington. Die USA senden trotz eigener Absage eine Delegation zur Vorbereitung eines Gipfeltreffens zwischen Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Singapur. Das teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, mit. Am Freitag hatte Trump erklärt, er halte einen Gipfel mit Kim weiter für möglich. Wenn er stattfinde, dann sei der Termin am 12. Juni in Singapur der wahrscheinlichste. Erst am Donnerstag hatte er das als historisch eingestufte Treffen in einem Brief mit Kim abgesagt.mehr...

Köln. Die Kölner Polizei hat bei einer Demonstration von Kurden den Auftritt zweier türkischer Oppositionspolitiker untersagt. Nach Angaben eines Sprechers hat der Versammlungsleiter das Verbot akzeptiert. Nordrhein-Westfalen setzt damit eine Vorgabe des Auswärtigen Amtes in Berlin durch. Demnach dürfen ausländische Amtsträger drei Monate vor Wahlen in ihrem Heimatland in Deutschland keinen Wahlkampf betreiben. Die Kurden wollten am Nachmittag gegen den Militäreinsatz der Türkei in Nordsyrien protestieren. In der Türkei finden am 24. Juni Präsidenten- und Parlamentswahlen statt.mehr...