Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

UEFA-Chef Ceferin kritisiert FIFA-Reform-Pläne zur Club-WM

Berlin. Europas Fußball-Chef Aleksander Ceferin hat das Vorgehen des Weltverbandes bei den Reformplänen zur Club-WM kritisiert.

UEFA-Chef Ceferin kritisiert FIFA-Reform-Pläne zur Club-WM

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. Foto: Laurent Gillieron/KEYSTONE

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die UEFA lediglich sieben Verbände oder Vereine einlädt und dann mit ihnen Dinge diskutiert, welche die Zukunft des gesamten europäischen Fußballs betreffen“, sagte Ceferin dem „Kicker“. Der Slowake zeigte sich irritiert über die Alleingänge der FIFA mit Präsident Gianni Infantino an der Spitze. Dessen Planungen der Club-WM-Reform und eine neue Global Nations League sieht der UEFA-Chef mit großer Skepsis.

„Wir führen unsere Verhandlungen üblicherweise mit allen Gesprächspartnern“, sagte Ceferin. Zuletzt hatte die FIFA ihr Werben für eine ausgeweitete Club-WM bei einem Treffen mit sieben europäischen Spitzenvereinen, unter denen auch der FC Bayern gewesen sein soll, intensiviert. Das umstrittene Infantino-Projekt soll zusammen mit einer globalen Nations League 25 Milliarden Dollar in die FIFA-Kassen spülen. Die „New York Times“ hatte berichtete, dass zu dem Treffen neben den Bayern auch Real Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester City und Manchester United sowie Paris Saint-Germain geladen gewesen.

Natürlich seien die Vereine skeptisch dem FIFA-Vorschlag gegenüber, sagte Ceferin. „Ich weiß, dass mindestens drei von den sieben Vereinen mit dem FIFA-Weg nicht einverstanden sind. Die FIFA als die regierende Organisation sollte mehr Respekt gegenüber der Pyramide, dem System des Fußballs, Nationalverbänden und Vereinen zeigen. Niemand ist der Besitzer des Fußballs, nicht der FIFA-Präsident, nicht der UEFA-Präsident, nicht der Präsident eines Klubs. Fußball ist einfach nicht zu verkaufen“, sagte der UEFA-Chef dem „Kicker“.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Moskau. Den ersten Sieg feiert Gianni Infantino bereits vor dem Start seiner Premieren-WM als FIFA-Präsident. Das überschwängliche Lob von Wladimir Putin hilft ihm ebenso wie das WM-Votum von Amerika für die angestrebte Wiederwahl. Noch gibt es jedoch Stolperfallen.mehr...

Moskau. Erst Einreiseverbot, dann doch ein Visum und jetzt der Verzicht: Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt bleibt der Fußball-WM fern. Mit seinen Berichten zum Sportbetrug hat er sich in Russland viele Feinde gemacht. Warnungen des BKA gaben den Ausschlag für seine Absage.mehr...

Moskau. WADA-Chefermittler Günter Younger hat in der Debatte um das Dopingsystem in Russland die mangelnde Kooperationsbereitschaft im Land des Gastgebers der Fußball-WM beklagt.mehr...

Moskau. Kaum ist die WM 2026 vergeben, bringen sich auch schon Kandidaten für die Weltmeisterschaft in zwölf Jahren in Stellung. Ein südamerikanisches Trio ist bereit, auch England gilt als möglicher Bewerber. Und auch ein Verlierer will einen neuen Anlauf wagen.mehr...