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Union spielt gegen Duisburg nur 0:0

Berlin. Union wollte mit einem Sieg gegen Duisburg eine Trendwende im Abstiegskampf einleiten. Der mutlose Auftritt beim 0:0 gegen den direkten Konkurrenten nährt die Zweifel an Trainer André Hofschneider.

Union spielt gegen Duisburg nur 0:0

Zweikampf zwischen Unions Steven Skrzybski (l) und Duisburgs Andreas Wiegel. Foto: Annegret Hilse

Der 1. FC Union Berlin hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Die Köpenicker kamen am Samstag im Duell gegen den direkten Konkurrenten MSV Duisburg nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus. Die Berliner warten nun schon seit fünf Begegnungen auf einen Sieg. Der hilflose Auftritt der Eisernen hat die Position des in der Kritik stehenden Trainers André Hofschneider weiter geschwächt. Mit 37 Punkten liegen die Eisernen auf Platz elf nur drei Zähler vor dem Relegations-Platz 16.

„Wir können wieder nicht zufrieden sein“, stellte der enttäuschte Kapitän Felix Kroos fest: „Wir waren vorne zu harmlos.“ Mitspieler Christopher Trimmel erkannte immerhin den vorhandenen Willen des Teams an: „Wir haben alles gegeben. Irgendwann wird das belohnt.“

Die 21 482 Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei sahen von Beginn an zwei Mannschaften, denen die Unsicherheit nach ihren Negativserien deutlich anzumerken war - der MSV hatte zuvor vier Niederlagen kassiert. In der zerfahrenen Begegnung blieb es meist bei den Bemühungen der Mannschaften. Die Duisburger hatten durch Borys Tashchys Flachschuss die erste Gelegenheit der Partie (15.). Die Berliner, die leichte Feldvorteile hatten, antworteten mit der Chance von Philipp Hosiner: Doch der Österreicher schoss aus kurzer Distanz nach feiner Vorarbeit des nach seinen Oberschenkelproblemen zurückgekehrten Torjägers Steven Skrzybski am Tor vorbei (25.).

Mit zunehmender Spielzeit bekamen die Hausherren das Spiel besser in den Griff. Im harten Abstiegskampf zeigte Angreifer Hosiner mit seinem Fallrückzieher gar ein kleines Kunststück, das freilich nichts einbrachte (36.). Insgesamt beherrschten beide Abwehrreihen das Geschehen in einer schwachen ersten Hälfte.

Nach dem Seitenwechsel scheuten beide Teams weiter aus Angst vor Fehlern das Risiko. Union verzeichnete zwar ein Übergewicht, doch gegen die kompakt stehenden Duisburger fehlten Tempo und Ideen. Die bis dahin gefährlichste Aktion im zweiten Durchgang resultierte aus dem Distanzschuss von Unions Außenspieler Christopher Trimmel (69.). Der Gast aus dem Ruhrgebiet blieb im Spiel nach vorne völlig blass. Einen Sieger hätte das unterdurchschnittliche Match auch nicht verdient gehabt.

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