Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Amokfahrer von Münster plante Suizid

Vater des Täters spricht von Verfolgungswahn

MÜNSTER Münster nach der tödlichen Amokfahrt: Während sich die Stadt vom Schock zu erholen versucht, werten die Ermittler Spuren aus, die der Täter hinterlassen hat - unter anderem auch eine Art Lebensbeichte. Nachdem Polizisten die Wohnungen des Amokfahrers durchsucht haben, ist klar: Er plante seinen anschließenden Suizid. Nun äußerte sich auch sein Vater zu dem Vorfall.

Vater des Täters spricht von Verfolgungswahn

Bei einem Trauergottesdienst am Sonntagabend im Paulusdom in Münster gedachten viele Menschen den Opfern der Amokfahrt. Foto: dpa

Nach der Amokfahrt mit insgesamt drei Toten in Münster wollen die Ermittler eine Art Bewegungsprofil des 48-jährigen Todesfahrers erstellen. „Wir konzentrieren uns jetzt mit unseren Untersuchungen insbesondere darauf, ein möglichst umfassendes Bild über das Verhalten des Täters in den Vorwochen zu erhalten“, sagte der Polizeipräsident von Münster, Hajo Kuhlisch.

„Nach der bisherigen Analyse und Auswertung der vorliegenden Dokumente, Spuren und Aussagen sind die Ermittlungsbehörden sicher, dass der 48-Jährige in Suizidabsicht handelte“, resümierte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardtam Montag in Münster die bisherigen Ergebnisse.

„Das Motiv war eine Krankheit in seinem Kopf“

Nun äußerte sich auch der Vater des Täters. Er geht davon aus, dass eine psychische Krankheit seinen Sohn dazu getrieben hat. „Es war eine Krankheit, die ihn in zwei Welten hat leben lassen“, sagte der 79-jährige Möbeldesigner der Deutschen Presse-Agentur und fügte hinzu: „Er bildete sich etwas ein, was das Gegenteil der Wirklichkeit war.“ Deshalb glaube er auch nicht, dass die Polizei das Motiv der Tat jemals klären wird. „Das Motiv war die Krankheit in seinem Kopf.“ Sein Sohn habe schon 2015 von Selbstmord gesprochen.

Der Vater, der in dem kleinen Ort Madfeld im Hochsauerlandkreis lebt, sagte, sein Sohn habe an „Verfolgungswahn“ gelitten. Er sei aber nicht gewalttätig gewesen. Er sei vor zweieinhalb Jahren am Rücken operiert worden. Die OP habe drastische gesundheitliche Folgen gehabt. „Er konnte nicht mehr arbeiten. Da hat er sehr drunter gelitten.“

Der 79-Jährige sagte, sein Sohn sei in psychiatrischer Behandlung gewesen. Aber: „Er ist nicht oder falsch behandelt worden. Vielleicht hat er Medikamente bekommen, die die falschen Nebenwirkungen hatten.“

Der Vater bestätigte einen „Spiegel“-Bericht, wonach er schon 2015 dem sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Münster erklärt hatte, dass sein Sohn suizidgefährdet sei. „Er hat damals am Telefon gesagt, es gehe ihm sehr schlecht. Da ist auch der Satz gefallen: „Vielleicht lebe ich ja nicht mehr lange.“ Aufgrund des Hinweises habe Jens R. seinen Vater wegen Verleumdung angezeigt, berichtet der „Spiegel“.

Polizei findet Seil mit Henkersknoten

Bei der Durchsuchung der Wohnung des ledigen und kinderlosen Münsteraners fanden die Beamten neben mehreren Behältern mit Benzin und anderen Flüssigkeiten ein über einen Balken gelegtes Hanfseil mit Henkersknoten. „Die geplante Verwendung der Stoffe durch den Täter und die Herkunft sind zum jetzigen Zeitpunkt unklar“, ergänzte der Oberstaatsanwalt. „Das Seil jedoch ist ein eindeutiger Hinweis.“

Für die Suizidabsicht des Täters spricht auch die Tatsache, dass sich der Täter unmittelbar nach dem Stillstand des Fahrzeugs erschossen hat. Im Magazin der im ehemaligen Jugoslawien hergestellten Pistole befanden sich noch weitere Patronen. „Offensichtlich wollte sich der Täter nach der Todesfahrt direkt selber richten“, erklärte der Leiter der Ermittlungskommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll. „Bei einer Gesamtschau der Indizien sind wir uns sicher, der Täter handelte in Suizidabsicht.“

Vieles noch unklar

Am Sonntag war bekannt geworden, dass der gebürtige Sauerländer wegen psychischer Probleme Kontakt zum Gesundheitsamt in Münster hatte und suizidale Gedanken formuliert hatte.

„Warum der Täter den Vorplatz der Restaurants als Ziel seiner Todesfahrt gewählt hat, ist unklar“, äußerte der Kriminalhauptkommissar. „Wir sind einigen Hinweisen dazu nachgegangen, konnten aber bislang keine Beziehung des Täters zum Tatort herstellen.“

Wichtig ist es den Ermittlern zudem zu klären, wie der Täter in den Besitz der Waffe gelangt ist. Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, ob diese Waffe schon einmal im Zusammenhang mit einer Straftat eingesetzt wurde.

So sieht es in Münster nach dem Zwischenfall aus

In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.
In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren.

65-Jähriger aus Ahaus mit Familie am Kiepenkerl

Bei dem blutigen Zwischenfall vor einem Lokal in der belebten Innenstadt wurden am Samstag rund 20 Menschen verletzt. Drei von ihnen schwebten nach Angaben des Münsteraner Universitätsklinikums am Montag noch in Lebensgefahr.

Eines der getöteten Opfer ist ein 65-jähriger Mann aus Ahaus. Wolfgang H. war bis vor Kurzem Lehrer an der Gronauer Fridtjof-Nansen-Realschule. Die Ehefrau des Ahausers wurde bei dem Vorfall schwer verletzt. 

H. war seit 1981 als Lehrer für die Fächer Sport und Französisch an der Realschule tätig und seit zwei Jahren in Ruhestand. Bis Ende Februar hatte er noch vertretungsweise zwei Klassen Sportunterricht erteilt. „An der Schule herrscht große Betroffenheit“, äußerte sich Schulleiterin Andrea Preuß in einem Bericht der „Westfälische Nachrichten“.

Gedenkveranstaltung in Ahaus am Dienstag

Die Schüler der Realschule wurden am Montag in den Klassen über den Todesfall informiert. In der Schule soll ein Kondolenzbuch ausgelegt werden. Auf der Homepage der Realschule trauern Schüler und Lehrer mit einer Anzeige um Wolfgang H.. „Wir fühlen mit den Angehörigen und sind in Gedanken bei Ihnen“, heißt es dort. In Ahaus wird es am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr eine Gedenkveranstaltung am „Mahner“ an der Marienkirche (Markt) für die Opfer der Amokfahrt geben. Die Facebookgruppe „Ahaus hilft“ ruft zur Teilnahme auf.

Bei dem zweiten Opfer handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg.

Trauer um 65-jährigen Ahauser

Ehemaliger Lehrer bei Amokfahrt getötet

Ahaus/Gronau An der Fridtjof-Nansen-Realschule in Gronau wird um einen ehemaligen Lehrer getrauert. Der 65-jährige Ahauser wurde am Samstag bei der Amokfahrt in Münster getötet. In Ahaus wird es am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr am Mahner eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Tat geben.mehr...

Hunderte feiern Gedenkgottesdienst im Dom

Hunderte von Menschen trauerten am Sonntagabend im Paulusdom zu Münster um die Opfer der Amokfahrt. Die rund 700 Sitzplätze im Dom waren voll besetzt, dicht gedrängt füllten weitere Besucher das Kirchenschiff.

„Lassen Sie sich auch in ihrem schweren Leid von dieser großartigen Solidarität stützen und tragen“, sagte Bischof Genn an die Betroffenen und die Angehörigen der Opfer gewandt. Auch den Amokfahrer bezog er mit ein: „Und so beten wir für die Toten. Auch für den, der das verursacht hat. Wie mag es den Angehörigen dieses Mannes gehen?“, fragte Genn.

Vater des Täters spricht von Verfolgungswahn

Hunderte Menschen nehmen an einem ökumenischen Gottesdienst im Dom teil.  Foto: dpa

Mit den Betroffenen und den Verletzten will die nordrhein-westfälische Opferschutzbeauftragte Elisabeth Auchter-Mainz am Montag in Münster zusammenkommen. Über ihren Sprecher rief sie dazu auf, die unschuldigen Betroffenen einer Tat wie in Münster nicht zu vergessen. „Nach einer tragischen und blutigen Tat wie dieser ist es wichtig, den Opfern die Hilfe anzubieten, die sie benötigen, kurzfristig und auch auf lange Sicht“, sagte der Sprecher des zuständigen NRW-Justizministeriums, Peter Marchlewski, der dpa. „Opfer sind unschuldig. Und sie geraten auch in der Diskussion über eine solche Tat zu schnell in Vergessenheit.“

Täter war ein Industriedesigner mit Suizid-Gedanken

Auchter-Mainz werde die Gespräche in Münster im Vertrauen und nicht öffentlich führen, betonte ihr Sprecher weiter. „Wir wollen zeigen, dass das Land und die Landesregierung für die Opfer da sind, wenn die Kameras weg sind.“

Nach Angaben der Polizei gibt es weiterhin keine Hinweise auf ein politisches Motiv für die Amokfahrt oder auf weitere Täter. Der Täter, ein Industriedesigner, sei bereits mit Suizid-Gedanken aufgefallen. Ende März habe er eine Mail an mehrere Bekannte geschrieben, teilte die Polizei mit. „Aus dem Inhalt ergaben sich vage Hinweise auf suizidale Gedanken, aber keinerlei Anhaltspunkte für die Gefährdung anderer Personen.“ Nach Medienangaben hatte der Mann in der Mail und auch in einem langen Schreiben, das in seiner weiteren Wohnung im sächsischen Pirna gefunden wurde, über Schuldkomplexe, Zusammenbrüche und Ärztepfusch geklagt.

Amokfahrt in Münster

 Mitarbeiter der Spurensicherung der Polizei arbeiten am Tatfahrzeug.
Ein Ermittler steht neben dem Tatfahrzeug und telefoniert. Ein Mann war am Nachmittag in Münster mit einem Kleintransporter in eine Gruppe von Menschen gerast und hat zwei von ihnen getötet. Anschließend erschoss er sich nach Polizeiangaben in dem Wagen selbst. Bei dem Amokfahrer handelt es sich nach ersten Ermittlungen um einen 48 Jahre alten Deutschen. Einen terroristischen Hintergrund schloss die Polizei vorerst aus.
Zahlreiche Kamerateams warten auf einer Straße in der Innenstadt.
Mitarbeiter der Gaststätte Kiepenkerl stehen vor dem Lokal, nachdem sie Blumen und eine Kerze auf dem Platz abgestellt haben.
Der Tatwagen wird vor dem Gasthaus "Grosser Kiepenkerl" abgeschleppt.
 Viele Einsatzkräfte in der Innenstadt.
Der Tatwagen wird vor dem Gasthaus abgeschleppt.
Trauerkerzen werden am Aasee entzündet.
Trauerkerzen sind am Aasee aufgestellt.
Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen in der Innenstadt
Feuerwehrleute stehen in der Innenstadt.
Ein Kleintransporter ist am Samstagnachmittag in Münsters Zentrum in eine sitzende Menschenmenge gefahren. Es gab vier Tote und viele Verletzte. Die Polizei riegelte danach das Gebiet um den Tatort an den beliebten Kiepenkerl-Restaurants weiträumig ab.
 Die Polizei riegelte danach das Gebiet um den Tatort an den beliebten Kiepenkerl-Restaurants weiträumig ab.
.Die Polizei riegelte danach das Gebiet um den Tatort an den beliebten Kiepenkerl-Restaurants weiträumig ab.
Ein Kleintransporter ist am Samstagnachmittag in Münsters Zentrum in eine sitzende Menschenmenge gefahren. Es gab vier Tote und viele Verletzte. Die Polizei riegelte danach das Gebiet um den Tatort an den beliebten Kiepenkerl-Restaurants weiträumig ab.
Die Polizei riegelte danach das Gebiet um den Tatort an den beliebten Kiepenkerl-Restaurants weiträumig ab.
Ein Kleintransporter ist am Samstagnachmittag in Münsters Zentrum in eine sitzende Menschenmenge gefahren. Es gab vier Tote und viele Verletzte. Die Polizei riegelte danach das Gebiet um den Tatort an den beliebten Kiepenkerl-Restaurants weiträumig ab.
Eine Frau legt am Tatort Blumen nieder.
Ein Schild mit der Aufschrift "Warum?" liegt neben Blumen am Tatort.

Der Polizeipräsident von Münster, Hajo Kuhlisch, sagte, die Ermittler gingen daher davon aus, „dass die Motive und Ursachen in dem Täter selber liegen“. Nach dpa-Informationen stammt der Mann aus dem sauerländischen Olsberg, er wuchs in Brilon auf und lebte seit längerer Zeit in Münster.

Nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer zeigt der Täter von Münster alle Merkmale eines Amokläufers. Der Mann sei offenkundig „ein einsamer Wolf ohne soziale Bindung und sozialen Erfolg“, sagte Pfeiffer der „Nordwest-Zeitung“ in Oldenburg. Aus so einer Ohnmachtserfahrung könne sich der Wunsch nach Macht entwickeln. „Der Amokläufer möchte Herr über Leben und Tod anderer Menschen sein, möchte die Panik in ihren Augen sehen, wenn er sie mit tödlicher Wucht angreift“, sagte Pfeiffer. „Das soll ihn entschädigen für all die Niederlagen und Demütigungen, für die er andere verantwortlich macht.“

Nach einem Sturz im Treppenhaus seines Wohnhauses in Münster soll sich R. nach Medienangaben vor mehreren Jahren an der Wirbelsäule verletzt haben. Ärzten habe er später Fehler vorgeworfen. Laut „Spiegel Online“ setzt er danach etliche Schreiben an Behörden, Bekannte und Nachbarn auf und beschuldigte zahlreiche andere Menschen, für seinen Zustand verantwortlich zu sein.

Münster Ein Mann fährt in Münster in eine Menschengruppe und erschießt sich selbst. Warum? Staatsanwaltschaft und Ermittler haben eine erste Spur. Der Mann soll schwere psychische Probleme gehabt haben. mehr...

Polizei findet Waffen und „Polenböller“

Der 48 Jahre alte Täter hatte sich nach der Amokfahrt mit einem Campingbus in der Münsteraner Innenstadt in seinem Fahrzeug erschossen. In dem Campingbus hatten Ermittler neben der Tatwaffe auch eine Schreckschusspistole und rund ein Dutzend sogenannter „Polenböller“ gefunden. Weitere Polenböller sowie eine unbrauchbar gemachte Maschinenpistole vom Typ AK47 entdeckte die Polizei in Münster.

Woher er die Waffe hatte, war zunächst unklar. „Er hatte keinen Waffenschein. Es war keine ordnungsgemäß erworbene Waffe“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul am Montagmorgen dem Sender WDR 5. Auch eine Waffenbesitzkarte habe der Mann nicht gehabt, sagte ein Sprecher Reuls.

Üble Spekulationen im Netz

Im Netz setzten direkt nach der Tat bereits Spekulationen ein - rechte Populisten und die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch machten direkt islamistische Attentäter für die Tragödie verantwortlich und ruderten auch später nicht zurück, als bekannt war, dass es sich bei dem Täter offenbar um einen psychisch gestörten Deutschen handelt. 

Nach den Bildern aus Münster suchen auch die Einwohner der Stadt weiter nach Erklärungen. „Die Menschen haben jetzt gemerkt, dass es auch für sie ein Restrisiko gibt. Nicht nur Berlin oder München - nein, es kann auch uns in Münster treffen, das haben die Menschen jetzt begriffen“, sagt der Münsteraner Psychologe Steffen Fliegel.

NRW-Innenminister Herbert Reul rechnet damit, dass Kommunen sich nach den Ereignissen in Münster erneut Gedanken über die Sicherheit in ihren Innenstädten machen. Auch der Katholikentag in Münster, das größte Laientreffen der katholischen Kirche (9. bis 13. Mai), will sein Sicherheitskonzept prüfen und am 24. April vorstellen. „Poller können helfen“, sagte Reul zur Gefahrenabwehr und zu dem Vorschlag, mehr Hindernisse aufzustellen. „Wir können aber nicht alle Städte zupollern, wir brauchen auch Rettungswege.“

dpa/kar/ewa



Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Plauen. Heftiger Starkregen hat am Donnerstag im sächsischen Vogtland zu Überflutungen geführt. Es wurden zahlreiche Straßen überschwemmt und Schlamm wurde von angrenzenden Feldern auf die Fahrbahnen gespült, wie ein Polizeisprecher in Bad Elster sagte. Verletzt wurde niemand.mehr...

Gasleck nach Stunden in Essen gefunden

U-Bahnen fahren wieder - Reparatur bis in die Nacht

ESSEN Nach mehrstündiger Suche ist das Leck in einer Gasleitung in der Essener Innenstadt entdeckt worden. Bagger hätten zwei große Löcher ausheben müssen, an der zweiten Stelle sei man nach sechs Stunden gegen 17 Uhr fündig geworden, sagte ein Sprecher der Stadt am Donnerstag.mehr...

Ursula Heinen-Esser wird neue NRW-Umweltministerin

Neue Umweltministerin will besseren Schutz für Verbraucher

Düsseldorf Nach dem Rücktritt von Christina Schulze Föcking steht ihre Nachfolgerin fest: Ursula Heinen-Esser wird neue Umwelt- und Agrarministerin in NRW. Ihr Auftrag: Sie muss Umweltschützer und Landwirte versöhnen.mehr...

Gasleck legt Innenstadt von Essen lahm

Gas tritt aus: Feuerwehr sperrt Essener City

Essen Ein Gasleck legt Teile der Essener Innenstadt lahm. Das Problem: Feuerwehr und Polizei wissen noch nicht, woher das Gas kommt. An gleich zwei Stellen öffnen die Stadtwerke nun den Asphalt, um dem Leck auf die Schliche zu kommen. Bis etwas gefunden wurde, bleiben mehrere U-Bahnstationen geschlossen.mehr...

Palma. Eine giftige Quellenart hält Urlauber auf Mallorca und anderswo in Spanien vom Wasser fern. Biologen warnen jedoch vor Panikmache. Der Spuk, sagen sie, könnte sich bald erledigt haben.mehr...

Dessau-Roßlau. Das Grundwasser wird immer stärker mit Nitrat belastet. Auf das Trinkwasser hat das laut Umweltbundesamt bisher keine gefährlichen Auswirkungen. Das Wasser aus dem Hahn könnte aber teurer werden.mehr...