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Alle Artikel zum Thema: Vatikan

Vatikan

Rom. Der Papst feiert Namenstag und spendiert Eis: 3000 Portionen sollten an Obdachlose und andere Bedürftige in Rom verteilt werden, teilte der Vatikan mit. Am 23. April feiert die katholische Kirche den Tag des Heiligen Georgs - und somit auch den Namenstag des 81-jährigen Argentiniers, der bürgerlich Jorge (Spanisch für Georg) Mario Bergoglio heißt. Das Eis sollten die Menschen bekommen, die täglich Suppenküchen und Schlafsäle in der italienischen Hauptstadt aufsuchen.mehr...

Schlaglichter

20.04.2018

Wind pustet Papst-Kappe weg

Alessano. Bei einem Besuch in Süditalien hat der Wind die weiße Kappe des Papstes davongetragen. Franziskus bemerkte den Verlust, fasste sich an den Kopf und blickte dem Pileolus noch hinterher, wie auf einem Foto in Alessano in Apulien zu sehen ist. Für solche Fälle gibt es eine zweite Kappe, wie eine Vatikan-Sprecherin auf Anfrage sagte. Die andere werde aber aufgesammelt, sollte ein Papst-Fan nicht schneller gewesen sein und sie sich genommen haben.mehr...

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat nach den Luftschlägen der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf mehrere Ziele in Syrien an alle politischen Verantwortungsträger in der Welt appelliert, sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. „Ich bin zutiefst beunruhigt angesichts der gegenwärtigen Weltlage“, sagte der Pontifex auf dem Petersplatz. Obwohl der internationalen Gemeinschaft Mittel zur Verfügung stünden, habe sie Mühe, sich auf gemeinsame Maßnahmen zu einigen, die den Frieden in dem Bürgerkriegsland und anderen Regionen der Welt begünstigen würden.mehr...

Rom. Nach Berichten über einen erneuten Giftgas-Angriff in Syrien hat Papst Franziskus den Einsatz von chemischen Waffen scharf verurteilt. „Es gibt keinen guten oder schlechten Krieg, und nichts, nichts kann den Einsatz solcher Vernichtungsmittel gegen unbewaffnete Menschen und Bevölkerungen rechtfertigen“, sagte der 81-Jährige bei einem Gottesdienst auf dem Petersplatz in Rom. Der Papst forderte die politischen und militärischen Anführer auf, „den anderen Weg zu wählen: den Verhandlungsweg, den einzigen, der einen Frieden bringen kann, der nicht der Frieden des Todes und der Zerstörung ist“.mehr...

Rom. Ein ehemaliger Diplomat des Vatikans ist Zusammenhang mit Kinderpornografie-Vorwürfen in Gewahrsam genommen worden. Die Festnahme von Carlo Alberto Capella, der bis September in der US-Hauptstadt Washington gearbeitet hatte, sei auf der Grundlage eines Artikels des vatikanischen Strafgesetzbuches erfolgt, teilte das Presseamt des Heiligen Stuhls mit. Dieser stellt den Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie unter Strafe. Ein Verstoß gegen das Gesetz kann demnach mit einer Haftstrafe von ein bis fünf Jahren und einer Geldbuße von 2500 bis 50 000 Euro geahndet werden. mehr...

Rom. Papst Franziskus hat angesichts der blutigen Unruhen im Gazastreifen und des Krieges in Syrien mehr Anstrengungen für Frieden gefordert. In seiner Osterbotschaft mahnte der Pontifex ein Ende der „Vernichtung“ in Syrien an. Vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom und Millionen Fernsehzuschauern erteilte er anschließend den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“. Wegen Terrorgefahr wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht. Die deutschen Bischöfe haben zu Ostern vor Fremdenfeindlichkeit und einem Aufflammen von Antisemitismus gewarnt.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft nach den tödlichen Unruhen im Gazastreifen mehr Anstrengungen für Frieden gefordert. „Wir beten um Früchte der Versöhnung für das Heilige Land, das auch in diesen Tagen durch offene Konflikte heimgesucht wird, die die Zivilbevölkerung nicht verschonen“, sagte der Pontifex vor dem traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ auf dem Petersplatz in Rom. Der Papst forderte auch ein Ende des „schier endlosen Krieges“ in Syrien.mehr...

Rom. Begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen hat Papst Franziskus die Ostermesse mit zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz gefeiert. Dabei rief er die Menschen auf, ein Herz für die „Überraschungen Gottes“ zu haben. Anschließend wird er von der Loggia des Petersdoms aus den apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ spenden. Aus Furcht vor Anschlägen war die Gegend um den Petersplatz komplett abgeriegelt. Besucher wurden mehrmals durchsucht, um auf den mit rund 50 000 Blumen geschmückten Platz zu gelangen.mehr...

Rom. Blauer Himmel, jubelnde Menschen: Die Osterbotschaft des Papstes ist der Höhepunkt für viele Christen. Aber für Franziskus stehen „schier endlose“ Kriege im Zentrum. Vor allem die Kriegstreiber in Syrien hat er dabei im Sinn.mehr...

Rom. Papst Franziskus feiert heute mit zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom die Ostermesse. Anschließend spendet er von der Loggia des Petersdoms aus den apostolischen Segen „Urbi et Orbi“. Die Sicherheitsvorkehrungen in Rom wurden aus Furcht vor Anschlägen noch einmal erhöht. Auch im Heiligen Land feiern Christen aus aller Welt Ostern. In der Grabeskirche in Jerusalem werden im Gedenken an die Auferstehung Jesu mehrere Messen zelebriert.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat in der Osternacht zu mehr Engagement gegen Ungerechtigkeit aufgerufen. In der Vigilfeier am Abend im Petersdom prangerte er zudem Gleichgültigkeit und Antriebslosigkeit an. Ostern sei „eine Einladung, mit eintönigen Angewohnheiten zu brechen, unser Leben, unsere Entscheidungen und unsere Existenz zu erneuern“, so der Papst. Die Osternachts-Messe markiert den Übergang vom Karsamstag zum Ostersonntag. Dabei erinnert der Papst an die Auferstehung Jesu Christi. Ostern ist für Christen in aller Welt das zentrale Fest.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat bei der Kreuzwegprozession am Kolosseum in Rom am Karfreitag an Gewalt und Kriege auch in der heutigen Welt erinnert. Vor rund 20 000 Menschen verlas der Pontifex ein Gebet. Darin sprach er von der Scham, den jungen Menschen eine „zertrümmerte Welt der Spaltung und der Kriege“ zu hinterlassen, in der der Egoismus „die Jugendlichen, die Kleinen, die Kranken, die Alten“ an den Rand dränge. Die Prozession ist der Höhepunkt der Karfreitagsfeierlichkeiten. Sie stellt den Weg Jesus Christus zum Kreuz in 14 Stationen nach.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat die Feierlichkeiten zum Karfreitag begonnen. Bei der Messe im Petersdom legte sich der Pontifex zu Beginn auf einen Teppich und erinnerte an das Leiden und Sterben Jesu. Am späten Abend sollte Franziskus die Kreuzwegsprozession am Kolosseum leiten. Zehntausende Menschen verfolgen traditionell das Spektakel, bei dem in 14 Stationen der Weg Jesu ans Kreuz nachgestellt wird. Weil es in Italien zuletzt mehrere Festnahmen von Terrorverdächtigen gab, wurden die Sicherheitsvorkehrungen an Touristenorten noch einmal erhöht.mehr...

Jerusalem. Tausende Pilger sind am Karfreitag in Prozessionen durch die Jerusalemer Altstadt zur Grabeskirche gezogen. Am späten Vormittag führten die Franziskaner-Mönche als Vertreter der katholischen Kirche Gläubige die Via Dolorosa zur Grabeskirche hinauf. Mitglieder der evangelischen Kirche waren bereits am frühen Morgen den Pilgerweg dann allerdings zur evangelischen Erlöserkirche gegangen. An der Stelle der Grabeskirche soll nach christlicher Überlieferung Jesus begraben worden und wieder auferstanden sein. Dort werden an Karsamstag und Ostersonntag Messen gefeiert.mehr...

Rom. Papst Franziskus gedenkt am Karfreitag der Kreuzigung Jesu. Im Petersdom feiert das Katholiken-Oberhaupt zunächst eine Messe, in der er an das Leiden Jesu erinnert. Als Höhepunkt leitet der Papst danach die Kreuzwegsprozession am Kolosseum in Rom. Zehntausende Menschen verfolgen die Prozession, bei der in 14 Stationen der Weg Jesu ans Kreuz nachgestellt wird. Bei den Feierlichkeiten gelten aufgrund der Terrorgefahr hohe Sicherheitsvorkehrungen. Auch in Jerusalem werden am Karfreitag Tausende Pilger aus aller Welt erwartet.mehr...

Rom. Die Osterfeierlichkeiten stehen ins Haus - da lösen sich im Petersdom Teile der Verkleidung eines Pfeilers. Niemand sei bei dem Vorfall verletzt worden und Arbeiter hätten die betroffene Säule gesichert, teilte Vatikan-Sprecher Greg Burke auf Anfrage mit. Der Bereich sei abgesperrt worden, die Kirche sei aber geöffnet geblieben und öffne auch an Karfreitag. Zu Ostern zieht der Touristenzustrom nach Rom erfahrungsgemäß an. Am Samstag feiert Papst Franziskus die Messe zur Osternacht im Petersdom.mehr...

Rom. Von den Leiden des Alters bleibt auch ein Papst nicht verschont: Er müsse sich im kommenden Jahr einem Eingriff am Auge unterziehen, sagte der 81-jährige Pontifex, nachdem er Häftlingen in einem Gefängnis in Rom zu Gründonnerstag die Füße gewaschen hatte. „Den Blick erneuern... Das tut gut, denn in meinem Alter bekommt man zum Beispiel den Grauen Star und man sieht die Realität nicht mehr gut“, sagte der Argentinier. Die Trübung der Augenlinse ist eine typische Erkrankung im Alter. Die Operation gehört zu den häufigsten Eingriffen.mehr...

Schlaglichter

29.03.2018

Papst wäscht Häftlingen die Füße

Rom. In den vergangenen Jahren waren es Mafiosi, Behinderte und Flüchtlinge - nun hat Papst Franziskus zu Beginn der Osterfeierlichkeiten Häftlingen die Füße gewaschen. Für den Ritus fuhr der Pontifex am Gründonnerstag in das römische Gefängnis Regina Coeli, wo ihn zahlreiche Schaulustige begrüßten. Die zwölf Männer, denen Franziskus die Fuße wusch, stammen unter anderem aus Italien, von den Philippinen, aus Marokko, Nigeria und Sierra Leone. „Ich bin ein Sünder wie ihr“, sagte Franziskus während der Abendmahlsmesse, die laut Vatikan in streng privater Atmosphäre stattfand.mehr...

Rom. Viele junge Katholiken wünschen sich eine weniger strenge und moralistische Kirche. „Manchmal fühlt es sich an, als wäre das Geistliche etwas, das von unserem täglichen Leben getrennt ist“, heißt es in dem Abschlussdokument, das rund 300 Menschen zwischen 16 und 29 Jahren aus der ganzen Welt auf einer sogenannten Vorsynode im Vatikan verfasst haben. „Die Kirche erscheint oft zu streng und wird oft mit exzessiven Moralismen assoziiert.“ Die Ergebnisse des Treffens sollen in die Planung der Bischofssynode einfließen. mehr...

Köln. Der Filmemacher hofft auf die bald einsetzende Vernunft der Trump-Wähler und baut auf das Engagement von Gegenfiguren, die sich tatsächlich für das Gemeinwohl einsetzen. Wenders hat den Dokumentarfilm „Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes“ gedreht.mehr...

Schlaglichter

05.02.2018

50 Minuten für Erdogan beim Papst

Rom. Ungewöhnlich viel Zeit hat Papst Franziskus dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan bei dessen historischer Visite im Vatikan eingeräumt. 50 Minuten dauerte die Audienz. Im Mittelpunkt stand die Jerusalem-Krise. Gesprochen wurde aber auch über den Kampf gegen Fremdenhass und Islamophobie sowie die Lage in Syrien. Laut Vatikan ging es auch um die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge in der Türkei und die damit verbundenen Herausforderungen. Seit 59 Jahren war kein türkischer Präsident mehr im Vatikan empfangen worden.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erstmals zu einer Audienz empfangen. Das Treffen im Vatikan dauerte rund eine Stunde, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Für eine Papst-Audienz ist das ungewöhnlich lange. Es ist der erste offizielle Besuch eines türkischen Präsidenten seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl 1960. Im Mittelpunkt sollte die Jerusalem-Krise stehen.mehr...

Rom. Von Spannung keine Spur: Erstmals empfängt Papst Franziskus den türkischen Präsidenten Erdogan zur Audienz im Vatikan. Im Mittelpunkt stand ein Thema, bei dem sich beide einig sind. Demonstranten sehen den Schulterschluss gar nicht gern.mehr...

Peking. Der Papst hat noch nie China besucht. Er sucht eine Annäherung zur kommunistischen Führung, um die jahrzehntealte Kluft zwischen Staats- und Untergrundkirche zu verringern. Dabei geht er weiter als seine Vorgänger. Das stößt auf scharfe Kritik auch in den eigenen Reihen.mehr...

Schlaglichter

22.01.2018

Papst entschuldigt sich

Rom. Nach Kritik an seinen Äußerungen zu einem Missbrauchsfall in Lateinamerika hat sich Papst Franziskus für seine Wortwahl entschuldigt. Er habe einen Fehler gemacht, als er vergangene Woche in Chile gesagt habe, es liege „kein einziger Beweis“ gegen den chilenischen Bischof Juan Barros vor, sagte das katholische Kirchenoberhaupt. Barros wird vorgeworfen, einen pädophilen Priester geschützt zu haben. Dies hatte Franziskus am vergangenen Donnerstag als „Verleumdung“ bezeichnet, nachdem er in Chile zuerst um Vergebung wegen der Sexualdelikte vieler Geistlicher gebeten hatte.mehr...

Lima. Zum Abschluss seiner einwöchigen Lateinamerika-Reise hat sich Papst Franziskus für die Ärmsten am Rande der Großstädte eingesetzt. An den Rändern unserer Städte gebe es viele „Nicht-Bürger“ und „Halbbürger“, sagte Franziskus vor Hunderttausenden Gläubigen während einer öffentlichen Messe in Perus Hauptstadt Lima. Es schmerze oftmals festzustellen, dass man unter diesen „überschüssigen Menschen“ auf viele Kinder und Jugendliche treffe. Der Pontifex verabschiedete sich von seinem Heimatkontinent mit einem Bad in der Menge.mehr...

Trujillo. An seinem dritten Tag in Peru reist der Papst in eine Region, die vom Klimaphänomen „El Niño“ schwer verwüstet wurde. Dort solidarisiert er sich mit Opfern und erinnert an die großen Probleme des Kontinents.mehr...

Trujillo. Papst Franziskus hat während seines Besuchs in Peru die Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika kritisiert. Die zahlreichen Fälle von Frauenmorden seien eine „Plage, die unseren amerikanischen Kontinent heimsucht“, sagte Franziskus während einer Marienfeier auf dem zentralen Platz der Küstenstadt Trujillo im Norden des Landes. Zuvor hatte Franziskus seinen ersten öffentlichen Gottesdienst in Peru vor Hunderttausenden Gläubigen an einem Strand gefeiert. Er erinnerte dabei an die Flutopfer des Klimaphänomens „El Niño“ im Norden Perus Anfang 2017.mehr...

Trujillo. Am dritten Tag seines Besuches in Peru ist Papst Franziskus in die Region des Landes gereist, die zuletzt schwere Schäden durch das Klimaphänomen „El Niño“ erlitten hatte. Tausende Menschen begrüßten Franziskus nach seiner Ankunft in der rund 560 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima gelegenen Küstenstadt Trujillo. An der Strandpromenade des Badeortes Huanchaco feierte der Pontifex danach seine erste öffentliche Messe in dem südamerikanischen Land vor Hunderttausenden Gläubigen.mehr...

Puerto Maldonado/Lima. Tief im Regenwald verurteilt der Pontifex den Raubbau an der Natur und die Gewalt gegen Kinder und Frauen. In der Hauptstadt Lima redet das katholische Kirchenoberhaupt der Elite des Landes ins Gewissen. Gier und Korruption seien die Geißeln Lateinamerikas.mehr...

Schlaglichter

20.01.2018

Papst Franziskus warnt vor Korruption

Lima. Papst Franziskus hat in Peru vor „umweltverschmutzender Korruption“ gewarnt. Sie verseuche allmählich das gesamte lebenswichtige Gefüge, sagte Franziskus bei einer Ansprache vor dem Regierungspalast in Lima, wo er anschließend von Staatschef Pedro Pablo Kuczynski empfangen wurde. Mehrere führende Politiker Perus sind in den Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht verwickelt. Kucyznski entging vor einem Monat knapp der Amtsenthebung. Ihm war vom Parlament mangelnde Transparenz bei Geschäften mit Odebrecht vorgeworfen worden.mehr...

Puerto Maldonado. Papst Franziskus hat bei seiner Reise nach Peru Gewalt gegen Frauen scharf verurteilt. „Es schmerzt, feststellen zu müssen, wie viele Frauen nicht endender Gewalt ausgesetzt sind“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in Puerto Maldonado im Amazonasgebiet. Die Goldsucherstadt im Regenwald wird teilweise von Verbrecherbanden kontrolliert. Sie zwingen Mädchen und junge Frauen in Bordellen zur Prostitution.mehr...

Santiago de Chile. Franziskus bittet in Chile um Verzeihung wegen Sexualverbrechen eines Priesters. Er verteidigt aber den Bischof, der nach Opferangaben den Täter schützt. Selbst in der Kirche gibt es dazu kritische Stimmen.mehr...

Schlaglichter

19.01.2018

Papst Franziskus beginnt Besuch in Peru

Lima. Papst Franziskus hat in Lima seinen Besuch in Peru begonnen. Das katholische Kirchenoberhaupt wurde auf der zweiten Etappe seiner Lateinamerikareise am Flughafen von Staatschef Pedro Pablo Kuczynski empfangen. Das Programm seines dreitägigen Besuchs sieht heute ein Treffen mit Vertretern der indigenen Amazonas-Völker in der Provinz Madre de Dios vor. Dort wird Franziskus die Umweltzerstörung sehen, die die Lebensstätten der Ureinwohner gefährdet.mehr...

Iquique. Papst Franziskus hat bei einer Messe in Nordchile zur Aufnahme von Migranten aufgerufen. „Lasst uns auf alle Unrechtssituationen und die neuen Formen der Ausbeutung achten“, forderte das katholische Kirchenoberhaupt angesichts der Arbeitsbedingungen vieler Migranten. Migration basiere immer auf der Hoffnung auf ein besseres Leben. Iquique sei ein „Land der Träume“, das Menschen verschiedener Völker und Kulturen beherberge. „Sorgen wir dafür, dass es auch ein Land der Gastfreundschaft bleibt“, forderte der Papst. An der dritten Papstmesse in Chile nahmen knapp 100 000 Menschen teil, weit weniger als erwartet.mehr...

Iquique. Zum ersten Mal vermählt das katholische Kirchenoberhaupt ein Ehepaar in einem Flugzeug. Die beiden Flugbegleiter sind schon seit Jahren standesamtlich verheiratet. Ihre kirchliche Trauung musste allerdings ausfallen, weil ihre Kirche bei einem Erdbeben zerstört wurde.mehr...

Temuco. Papst Franziskus hat in Chile die Unterdrückung und Ausgrenzung der indigenen Mapuche angeprangert. „Wir müssen die Denkweise ablegen, dass es höhere und niedere Kulturen gibt“, sagte der Papst bei einer Messe in Temuco, 600 Kilometer südlich von Santiago. In Chile leben rund 1,3 Millionen Mapuche, das entspricht neun Prozent der Bevölkerung. Sie fordern seit Jahrzehnten die Rückgabe von Ländereien im Süden des Landes. Vor dem Papstbesuch wurden mehrere Kirchen angegriffen, dabei gab es Hinweise auf eine Beteiligung radikalisierter Mapuche.mehr...

Santiago de Chile. Schwieriges Pflaster für den Pontifex: In Chile haben eine Reihe von Missbrauchsfällen das Vertrauen in die katholische Kirche tief erschüttert. Bei seinem Besuch in dem südamerikanischen Land bittet Franziskus um Vergebung und trifft Missbrauchsopfer.mehr...

Schlaglichter

16.01.2018

Papst besucht Frauengefängnis in Chile

Santiago de Chile. Beim Besuch eines Frauengefängnisses in der chilenischen Hauptstadt Santiago hat Papst Franziskus für eine zweite Chance für die Häftlinge geworben. Die Gesellschaft habe die Pflicht, alle wieder aufzunehmen, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in der Strafanstalt San Joaquín. Er ermutigte die Frauen, die Hoffnung nicht zu verlieren und sich auf die Zeit nach der Strafe vorzubereiten. Die Häftlinge begrüßten den Papst mit einer selbstkomponierten Hymne über ihre Wünsche und Hoffnungen. Franziskus segnete die Frauen und ihre Kinder.mehr...

Santiago de Chile. Papst Franziskus hat auf seiner Chilereise das Frauengefängnis San Joaquín in der Hauptstadt Santiago besucht. Das katholische Kirchenoberhaupt warb dafür, den Häftlingen eine zweite Chance zu geben. „Wir alle wissen, dass die Haft sich oftmals leider auf eine Bestrafung beschränkt, ohne angemessene Mittel anzubieten, um Prozesse in Gang zu setzen“, sagte Franziskus.Eine Gefangene hatte dem Pontifex zuvor von ihrem Leben hinter Gittern berichtet und um Vergebung für ihre Taten gebeten.mehr...

Santiago de Chile. Papst Franziskus hat zum Auftakt seiner Lateinamerika-Reise in Chile um Verzeihung wegen des Kindesmissbrauchs durch einen chilenischen Priester gebeten. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass sich dies nicht wiederholt“, sagte Franziskus im Regierungspalast La Moneda, wo er von Staatschefin Michelle Bachelet empfangen wurde. Der Papst bezog sich auf den 2010 aufgedeckten Fall des Priesterausbilders Fernando Karadima, der womöglich von Bischöfen gedeckt wurde. Ein vatikanisches Gericht hatte ihn 2011 schuldig gesprochen.mehr...

Santiago de Chile. In Südamerika will der Pontifex Vertreter indigener Völker, Migranten, Diktaturopfer und Heimkinder treffen. Ein Heimspiel ist die Visite in der einstigen Bastion des Katholizismus keineswegs. Vor allem in Chile ist das Vertrauen in die Kirche tief erschüttert.mehr...

Santiago de Chile. Vertreibungen, Umweltzerstörung, Migration: Auf seiner sechsten Reise nach Lateinamerika erwarten Papst Franziskus heikle Themen. Wegen Missbrauchsvorwürfen steht der Vatikan selbst in der Kritik. Außerdem machen evangelikale Bewegungen der katholischen Kirche in ihrer einstigen Hochburg immer mehr Gläubige abspenstig. Nach über 14 Stunden Flug und rund 12 000 Kilometern landete der Pontifex am Abend in Santiago de Chile. Dort wurde er von Präsidentin Michelle Bachelet empfangen. Heute feiert Franziskus die erste Messe seiner Reise.mehr...

Rom. Papst Franziskus bricht heute von Rom nach Chile und Peru auf. Im Mittelpunkt seiner sechsten Reise nach Lateinamerika sollen Begegnungen mit Indios und Migranten stehen. In Chile trifft Franziskus Vertreter der Mapuche-Indianer, die seit Jahren für die Rückgabe ihrer Ländereien kämpfen. Außerdem soll er mit Opfern der Pinochet-Diktatur zusammenkommen. In Peru besucht er das Amazonasgebiet, wo illegaler Bergbau die Lebensgrundlage der Indios zerstört. Vor Hunderttausenden Gläubigen wird der Papst im Laufe der einwöchigen Reise auch eine Reihe von Messen feiern.mehr...

Rom/Santiago de Chile. Der Pontifex will in Südamerika Indios, Migranten, Diktaturopfer und Heimkinder treffen. Doch nicht alle sind von dem Besuch des katholischen Kirchenoberhaupts begeistert: In Chile greifen Unbekannte kurz vor seiner Ankunft mehrere Kirchen an.mehr...

Santiago de Chile. Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus in Chile ist erneut ein Brandanschlag auf eine Kirche in dem südamerikanischen Land verübt worden. Bei den Anschlag auf die Kirche San Agustín in Melipilla 70 Kilometer östlich von der Hauptstadt Santiago de Chile sei nur geringer Sachschaden entstanden, berichte das Nachrichtenportal Emol. Gestern waren bereits vier Brandanschläge auf Kirchen der chilenischen Hauptstadt verübt worden. Bei den Anschlägen gestern gab es Hinweise auf die Ureinwohner der Mapuche, die sich gegen Landvertreibungen vor allem im Süden Chiles wehren.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat Migranten aufgerufen, sich zu integrieren und Vorbehalten in den Aufnahmeländern mit Verständnis zu begegnen. „In der Welt von heute bedeutet aufnehmen, kennenlernen und anerkennen für die Neuangekommenen, die Gesetze, die Kultur und die Traditionen der Aufnahmeländer kennenzulernen und zu achten. Dies bedeutet ebenso, ihre Ängste und Sorgen hinsichtlich der Zukunft zu verstehen“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einer Messe im Petersdom zum Welttag des Flüchtlings, an dem laut Vatikan auch Migranten aus 49 Ländern teilnahmen.mehr...

Rom. Dieses Mal führt für Franziskus kein Weg an Argentinien vorbei - landen wird er aber auf der anderen Seite der Anden. Während spekuliert wird, warum der Papst wieder seine Heimat meidet, warten in Chile und Peru heikle Themen und Feindseligkeiten auf ihn.mehr...

Köln/Trier/Freisen. Der ehemalige katholische Pfarrer von Freisen im Saarland muss sich wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen vor dem kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln verantworten. Die Glaubenskongregation im Vatikan habe die Klärung in einem Strafverfahren angeordnet, teilte das Bistum Trier am Mittwoch mit.mehr...

Buenos Aires. Zum sechsten Mal reist Papst Franziskus nach Lateinamerika, zum sechsten Mal nicht in sein Heimatland nach Argentinien. Daher wird sich eine „Blechlawine“ über die Anden nach Chile in Bewegung setzen.mehr...

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat zu Beginn des neuen Jahres die Gesellschaft in die Pflicht genommen, Flüchtlingen und Migranten eine friedliche Zukunft zuzusichern. „Für diesen Frieden, auf den jeder ein Recht hat, sind viele von ihnen bereit, ihr Leben zu riskieren auf einer Reise, die in den meisten Fällen lang und gefährlich ist“, sagte der Pontifex vor dem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. „Bitte, lasst uns die Hoffnung in ihren Herzen nicht ersticken; lasst uns ihre Erwartungen an den Frieden nicht enttäuschen.“ Die katholische Kirche feiert am 1. Januar den Weltfriedenstag.mehr...

Vatikanstadt. Der Pontifex wird nicht müde, zu mehr Solidarität mit Flüchtlingen und Migranten aufzurufen. An Neujahr erneuert Franziskus seinen Appell - die Hoffnung Schutzsuchender dürfe nicht erstickt werden.mehr...

Vatikanstadt. Papst Franziskus startet am Vormittag mit einer Messe im Petersdom ins neue Jahr. Für die katholische Kirche ist am 1. Januar der Weltfriedenstag. Angesichts der vielen Spannungen und Konflikte weltweit wird erwartet, dass der Papst erneut zu einer gewaltfreien Politik aufruft. In einer bereits im November veröffentlichten Papstbotschaft zum Weltfriedenstag 2018 hieß es, dass das neue Jahrhundert bisher noch „keine wirkliche Wende“ gebracht habe. Die Konflikte verursachten Bevölkerungswanderungen. Flüchtlinge seien Menschen auf der Suche nach Frieden.mehr...

Vatikanstadt. Zum Jahresende hat Papst Franziskus ein düsteres Bild gezeichnet. „Auch die Zeit des Jahres 2017 haben wir Menschen in vielerlei Hinsicht mit Taten des Todes, mit Lügen und Ungerechtigkeiten verschwendet und verwundet“, sagte der Pontifex in einem Gottesdienst an Silvester im Petersdom. Vor dem Jahreswechsel warnte der Papst vor der Grausamkeit eines Atomkrieges. Dafür ließ er ein Foto verbreiten, das 1945 im japanischen Nagasaki nach dem Abwurf einer Atombombe durch die USA entstanden ist. Darauf zu sehen ist ein Junge, der seinen toten Bruder auf dem Rücken zu Grabe trägt - nach den Worten von Franziskus „die Frucht des Krieges“.mehr...

Rom. Seit einem Jahr steht Barbara Jatta als erste Frau an der Spitze der Vatikanischen Museen. Eines der größten Museen der Welt zu führen, gleicht einer Herkulesaufgabe. Jatta ärgert sich vor allem über unerzogene Besucher. Und wartet auf einen bestimmten Gast.mehr...

Rom. Eine Aktivistin der Frauenrechtsorganisation Femen hat versucht, das Jesuskind aus der Krippe vor dem Petersdom in Rom zu stehlen. Sie wurde zusammen mit einer anderen Frau aus der Ukraine festgenommen. Eine der beiden entblößte laut Polizei ihren Oberkörper und packte die Krippen-Figur. Sie wird wegen Verletzung religiöser Gefühle, versuchten Diebstahls und eines „obszönen Aktes“ beschuldigt. Auf dem Rücken der Frau stand die Aufschrift „Gott ist eine Frau“. Mit der Aktion wolle man gegen die Sexualmoral des Vatikans protestieren, hieß es in einer Mitteilung der Aktivistinnen.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft „Kriegsstürme“ beklagt und die Menschen zu mehr Mitgefühl aufgerufen. Ein „inzwischen überholtes Entwicklungskonzept“ führe „zum Niedergang des Menschen, des Sozialgefüges und der Umwelt“, sagte der Pontifex am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Petersplatz in Rom. Die Menschen müssten sich dafür einsetzen, „unsere Welt menschlicher und würdiger für die Kinder von heute und morgen zu gestalten“. Insbesondere rief er zum Frieden für Jerusalem, Syrien, Irak, Jemen, in Korea, Venezuela und Afrika auf. Anschließend spendete der Papst von der Loggia des Petersdoms aus den traditionellen „Urbi et Orbi“-Segen.mehr...

Rom. Franziskus zählt bei seiner Weihnachtsbotschaft einen Krieg nach dem anderen auf. Er sieht sogar den „Niedergang des Menschen“. Die Leidtragenden seien die Kinder. Höchste Zeit, dass aus Angst vor Fremden Liebe werde.mehr...

Hintergründe

25.12.2017

Der päpstliche Segen „Urbi et Orbi“

Rom. Der apostolische Segen „Urbi et Orbi“ gehört zu den bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche. Die lateinische Formel bedeutet „Der Stadt und dem Erdkreis“ und geht auf die Antike zurück.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft auf die Jerusalem-Krise Bezug genommen und vor einer weiteren Zuspitzung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern gewarnt. „Wir beten, dass sich bei den Kontrahenten der Wille durchsetze, den Dialog wieder aufzunehmen„, sagte der Pontifex auf dem Petersplatz in Rom. Danach spendete er vor Zehntausenden Gläubigen den traditionellen „Urbi et Orbi“-Segen. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Der Schritt löste internationale Kritik aus und führte zu weiteren Unruhen.mehr...

Rom. Papst Franziskus spricht heute, am ersten Weihnachtsfeiertag, den päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“. Nach der Christmette an Heiligabend ist dies der Höhepunkt der Feiern im Vatikan zur Geburt Jesu. Nicht nur in Rom auf dem Petersplatz hören dann Zehntausende Gläubige den Worten des Oberhaupts der Katholiken zu: Millionen verfolgen das Geschehen weltweit über das Radio, Fernsehen oder Internet.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat bei der Christmette an Heiligabend dazu aufgerufen, Verfolgte und Vertriebene willkommen zu heißen. Maria und Josef teilten das gleiche Schicksal wie viele Migranten heute, sagte der Pontifex bei der Messe im Petersdom vor Tausenden Gläubigen. „Hinter den Schritten von Maria und Josef verbergen sich viele Schritte. Wir sehen die Spuren ganzer Familien, die auch heute gezwungen sind, von zu Hause wegzugehen.“ Auch Maria und Joseph hätten bei ihrer Ankunft in Bethlehem die Erfahrung machen müssen, dass „sie dort niemand erwartete, dass dort kein Platz für sie war“.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat bei der Christmette an Heiligabend dazu aufgerufen, Verfolgte und Vertriebene mit offenen Armen aufzunehmen. „Hinter den Schritten von Maria und Josef verbergen sich viele Schritte. Wir sehen die Spuren ganzer Familien, die auch heute gezwungen sind, von zu Hause wegzugehen“, sagte der Pontifex bei der Messe vor Tausenden Gläubigen im Petersdom in Rom. „Wir sehen die Spuren von Millionen Menschen, die nicht freiwillig gehen, sondern gezwungen sind, sich von ihren Lieben zu trennen, weil sie aus ihrem Land vertrieben werden.“mehr...

Rom. Papst Franziskus hat den Opfern des Tropensturms auf den Philippinen seine Nähe ausgesprochen. Der Sturm habe viele Tote und Zerstörung gebracht, sagte er beim Angelusgebet in Rom. Er sicherte den Menschen zu, sie ins Gebet zu schließen. „Lasst uns für diese Menschen beten“, sagte Franziskus vor 17 000 Gläubigen auf dem Petersplatz. Am Abend feiert er dort die Christmette. Bei dem Sturm auf den Philippinen kamen mehr als 200 Menschen ums Leben.mehr...

Rom/Jerusalem. Papst Franziskus feiert am Heiligabend die Christmette im Petersdom in Rom (21.30 Uhr). Zehntausende Gläubige werden in der größten Papstbasilika und am Petersplatz erwartet. Am ersten Weihnachtsfeiertag sendet der Pontifex dann den traditionellen päpstliche Segen „Urbi et Orbi“ in die Welt.mehr...

Schlaglichter

24.12.2017

Papst feiert Christmette im Petersdom

Rom. Papst Franziskus feiert am Heiligabend die Christmette im Petersdom in Rom. Zehntausende Gläubige werden in der größten Papstbasilika und am Petersplatz erwartet. Am ersten Weihnachtsfeiertag sendet der Pontifex dann den traditionellen päpstliche Segen „Urbi et Orbi“ in die Welt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, Pierbattista Pizzaballa, steht heute an der Spitze der traditionellen Weihnachtsprozession von Jerusalem nach Bethlehem. Er zelebriert auch die Mitternachtsmesse in der St. Katharinenkirche neben der Geburtskirche in Bethlehem.mehr...

Rom. Von wegen besinnliche Weihnacht: Der Papst nutzt seine Ansprache vor der Kurie mal wieder für einen Rundumschlag und zerrupft die Verwaltung der katholischen Kirche. Im Publikum sitzt auch ein deutscher Kardinal, der sich durchaus angesprochen fühlen könnte.mehr...

Rom. Der in Pädophilie-Skandale verwickelte US-Kardinal Bernard Law ist tot. Er starb am frühen Mittwochmorgen in Rom, wie der Vatikan mitteilte. Der frühere Erzbischof von Boston wurde 86 Jahre alt.mehr...

Rom. Papst Franziskus mahnt die Katholiken, sich vor der Macht des Bösen in Acht zu nehmen. Der Satan sei nicht „der Nebel von Mailand. Er ist keine diffuse Sache, er ist eine Person“, sagte der Pontifex in einem Interview des italienischen Senders Tv2000. „Mit dem Teufel kann man nicht sprechen. Wenn du anfängst, mit ihm zu sprechen, bist du verloren, er ist intelligenter als wir, er lässt dich umfallen, er verdreht dir den Kopf.“ Das Böse, der Teufel, habe einen Vor- und Nachnamen und trete bei uns Zuhause ein. „Er tut so, als sei er wohlerzogen“, sagte der Papst.mehr...

Rom. Papst Franziskus mahnt die Katholiken, sich vor der Macht des Bösen in Acht zu nehmen. Der Satan sei nicht „der Nebel von Mailand. Er ist keine diffuse Sache, er ist eine Person.“mehr...

Rom. Ein Bochumer Theologe hat der Kritik von Papst Franziskus an der Übersetzung des Vaterunser widersprochen. „Seit Martin Luther ist die deutsche Übersetzung des Vaterunsers ein und dieselbe. Sie ist präzise, und sie ist tief. Falsch ist nur die Behauptung, die Übersetzung sei falsch“, sagte Thomas Söding, Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, dem „Kölner Stadtanzeiger“ (Montag).mehr...

Rom. Ein Bochumer Theologe hat der Kritik von Papst Franziskus an der Übersetzung des Vaterunser widersprochen. Seit Martin Luther sei die deutsche Übersetzung des Vaterunsers ein und dieselbe. Sie sei präzise und tief, sagte Thomas Söding, Professor an der Ruhr-Universität, dem „Kölner Stadtanzeiger“. Papst Franziskus hatte die Übersetzung des Vaterunser in mehreren Sprachen bemängelt. Die Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie sie etwa im Deutschen und Italienischen lautet, sei „keine gute Übersetzung“. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“, träfe es besser, sagte Franziskus.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat vor einer „neuen Spirale der Gewalt“ in Jerusalem gewarnt. Der Heilige Stuhl verfolge mit „großer Aufmerksamkeit“ die Lage in Jerusalem, „einer heiligen Stadt für Christen, Juden und Muslime in der ganzen Welt“, teilte der Vatikan in Rom mit. Der Papst bedauere die Zusammenstöße der letzten Tage und erneuere seinen Aufruf zur „Weisheit und Vorsicht aller Beteiligten“. Die Anführer der Länder müssten Gewalt verhindern und mit Worten und Taten auf das Verlangen der Menschen nach Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit antworten.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat nachdrücklich vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel gewarnt. Alle Parteien müssten den „Status Quo“ der Stadt respektieren, „wie es die entsprechenden Resolutionen der UN vorsehen“, sagte der Pontifex bei seiner Generalaudienz in Rom. Er verlangte „Klugheit und Besonnenheit“, um neue Spannungen zu vermeiden. Der Papst hatte in der Frage am Vortag mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas telefoniert. Die USA wollen Jerusalem entgegen internationaler Gepflogenheiten als Hauptstadt Israels anerkennen.mehr...

Dhaka/Rom. Selten verrät ein Papst die Hintergründe seiner Diplomatie. Bei seiner Reise nach Myanmar und Bangladesch wurde er für das lange Schweigen zur Rohingya-Krise kritisiert. Jetzt erklärt Franziskus seine Taktik.mehr...

Dhaka. Papst Franziskus hat seinen zögerlichen Umgang mit der Krise um die Rohingya-Flüchtlinge auf seiner Asien-Reise verteidigt. „Für mich ist am wichtigsten, dass die Botschaft ankommt“, sagte der Pontifex auf dem Rückflug. „Wenn man dem anderen die Tür vor der Nase zuschlägt, dann kommt die Botschaft nicht an.“ Franziskus wurde bei seinem Besuch in Myanmar und Bangladesch vorgeworfen, den Konflikt zu lange nicht angesprochen zu haben und die in Myanmar verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit auch nicht beim Namen genannt zu haben. Dies tat er erst am vorletzten Tag seiner Reise.mehr...

Dhaka. Papst Franziskus hat seine Zwei-Länder-Reise in Asien beendet und aus Bangladesch seinen Heimflug Richtung Rom angetreten. Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Mehr als 620 000 Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind seit Ende August nach Bangladesch geflohen. Gestern hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die „Gleichgültigkeit der Welt“ gebeten. Er hatte dabei erstmals auf seiner Reise das Wort „Rohingya“ öffentlich ausgesprochen.mehr...

Schlaglichter

02.12.2017

Papst beendet Reise in Bangladesch

Dhaka. Papst Franziskus hat am letzten Tag seiner Asien-Reise in Bangladesch ein Heim für Waisenkinder und Kranke des Mutter-Teresa-Ordens besucht. Als letzte Station vor dem Rückflug des Papstes nach Rom stand noch ein Treffen mit katholischen Schülern an. Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind nach Bangladesch geflohen. Gestern hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die „Gleichgültigkeit der Welt“ gebeten.mehr...

Dhaka. Am Ende seiner Asienreise benutzt der Papst zum ersten Mal den Begriff „Rohingya“. Franziskus beendet heute seine Asienreise, die wegen der andauernden Krise um die muslimischen Rohingya aus Myanmar zu einem diplomatischen Drahtseilakt geworden war.mehr...

Schlaglichter

02.12.2017

Papst beendet Asien-Reise in Bangladesch

Dhaka. Papst Franziskus beendet heute seine Reise nach Myanmar und Bangladesch. Am sechsten und letzten Tag steht in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka unter anderem ein Besuch eines Heims des Mutter-Teresa-Ordens auf dem Programm. Der Papst will sich außerdem mit Priestern und Schülern einer katholischen Schule treffen sowie einen Friedhof besuchen. Am späten Nachmittag steht sein Rückflug nach Rom an.mehr...

Dhaka. Nach Kritik an seinem zögerlichen Umgang mit dem Rohingya-Konflikt hat Papst Franziskus die muslimische Flüchtlinge doch noch beim Namen genannt. Nach einem Treffen in Bangladesch mit den Angehörigen der verfolgten Minderheit aus Myanmar sagte er: „Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya.“ Zudem sagte er ihnen Hilfe zu. Von Myanmar sind Hunderttausende Rohingya nach Bangladesch geflüchtet. In Myanmar werden sie „Bengalen“ genannt und sie bekommen dort keine Staatsangehörigkeit. Der Papst war kritisiert worden, dass er das Wort „Rohingya“ in Myanmar nicht benutzt hatte. mehr...

Dhaka. Fast bis zum letzten Tag hat sich der Papst Zeit gelassen. In Bangladesch benutzt er nun doch noch das Wort „Rohingya“ und trifft die Verfolgten. Doch im entscheidenden Moment wird über seinen Akzent gerätselt.mehr...

Schlaglichter

01.12.2017

Papst will Rohingya-Flüchtlinge treffen

Dhaka. Papst Franziskus will in Bangladesch heute unter anderem mit Rohingya-Flüchtlingen zusammenkommen. Neben muslimischen Migranten sollen bei dem interreligiösen Treffen auch katholische, buddhistische und hinduistische Flüchtlinge vertreten sein. Zuvor hält Franziskus in der Hauptstadt Dhaka eine große Messe und trifft die katholischen Bischöfe des muslimischen Landes. Seit August sind mehr als 620 000 Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit vor Gewalt von Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.mehr...

Dhaka. Nach umfassender Kritik an seinem Umgang mit der Rohingya-Flüchtlingskrise ist Papst Franziskus in Bangladesch etwas deutlicher geworden. Die verfolgte muslimische Minderheit aus Myanmar nannte er aber weiter nicht beim Namen, wie das unter anderem Menschenrechtler fordern. Zum Auftakt seines Besuchs in dem Land rief er die internationale Gemeinschaft zum sofortigen Handeln auf. Bangladesch habe „großen Strömen von Flüchtlingen aus dem Staat Rakhine“ Unterkunft geboten und müsse Hilfe bekommen.mehr...

Rangun. Papst Franziskus reist heute von Myanmar weiter nach Bangladesch. Mit Spannung wird erwartet, ob er sich dort direkter gegen die Gewalt gegen die muslimische Rohingya-Minderheit auspricht. Seit August sind mehr als 620 000 Menschen vor Gewalt von Myanmar ins Nachbarland geflohen, wo sie unter notdürftigsten Umständen leben. Bei seinem dreitägigen Aufenthalt in der Hauptstadt Dhaka ist morgen ein interreligiöses Treffen angesetzt, bei dem Rohingya dabei sein sollen.mehr...

Rangun. Papst Franziskus hat vor etwa 150 000 Menschen in Myanmar eine große Messe gefeiert. Dabei appellierte er an die Gläubigen in Rangun, auf Gewalt nicht mit Rache zu antworten. „Ich weiß, dass viele in Myanmar sichtbare und unsichtbare Wunden der Gewalt mit sich tragen“, sagte das Katholiken-Oberhaupt. Das mehrheitlich buddhistische Land leidet nach einer jahrzehntelangen Militärherrschaft immer noch an Konflikten zwischen verschiedenen Ethnien und Religionen. Im internationalen Fokus steht derzeit vor allem die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit.mehr...

Rangun. Papst Franziskus trifft am dritten Tag seiner Reise nach Myanmar die buddhistischen Mönche des Landes. Davor feiert er eine Messe im Sportstadion von Rangun. Myanmar ist mehrheitlich buddhistisch, nur knapp 1,3 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken. Seine nächste Station nach Myanmar ins dann Bangladesch. Hunderttausende Menschen sind aus Angst vor Gewalt von Myanmar nach Bangladesch geflüchtet. Im Zentrum der Krise steht vor allem der Konflikt um die verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit.mehr...

Schlaglichter

28.11.2017

Papst mahnt in Myanmar Menschenrechte an

Naypyidaw. Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar die Führung des Landes zur Achtung der Menschenrechte ermahnt. Auf die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit ging er bei einem Treffen mit der international umstrittenen Regierungschefin Aung San Suu Kyi allerdings nicht direkt ein. Er vermied es auch, die Rohingya beim Namen zu nennen. Aus Furcht vor weiteren Gewalttaten sind seit dem Sommer mehr als 600 000 Muslime aus dem mehrheitlich buddhistischen Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.mehr...

Naypyidaw. Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar das Land zu Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte aufgefordert. Allerdings ging er bei einem Treffen mit der Regierungschefin und international umstrittenen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nicht direkt auf die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar ein. Hunderttausende Rohingya sind aus Angst vor brutaler Verfolgung durch das Militär aus dem Bundesstaat Rakhine nach Bangladesch geflüchtet, Die Vereinten Nationen sprechen von „ethnischer Säuberung“.mehr...

Naypyidaw. Alle warteten darauf, ob sich der Papst direkt zu dem Konflikt um die Rohingya-Minderheit in Myanmar äußert. Tat er nicht. Aber er fand auch so deutliche Worte. Einigen war das jedoch zu schwach.mehr...

Rom. Papst Franziskus trifft heute in Myanmar die mittlerweile umstrittene Regierungschefin des Landes, Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin wird international dafür kritisiert, dass sie das Militär bei der Verfolgung der muslimischen Minderheit Rohingya gewähren lasse. Bei dem Treffen wird mit Spannung erwartet, ob sich der Papst direkt zu dem Konflikt äußert und das in Myanmar verpönte Wort „Rohingya“ ausspricht. Franziskus ist der erste Papst, der Myanmar besucht. Mehr als 620 000 Rohingya-Angehörige sind vor Gewalt ins benachbarte Bangladesch geflüchtet.mehr...

Rangun. Als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche hat Papst Franziskus seinen Besuch in Myanmar begonnen und den mächtigen Militärchef des Landes getroffen. Überschattet wird der Aufenthalt in dem südostasiatischen Land von der Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya. Aus Furcht vor Verfolgung und brutaler Gewalt des Militärs sind mehr als 600 000 Muslime aus dem ehemaligen Birma ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Dorthin will Franziskus am Donnerstag weiterreisen. mehr...

Rangun. Die Erwartungen sind hoch, dass sich Papst Franziskus bei seinem historischen Myanmar-Besuch zu der Krise um die verfolgte Rohingya-Minderheit äußert. Doch am ersten Tag der komplizierten Reise ist der Pontifex verhalten.mehr...