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Loveparade-Veranstalter entschuldigt sich

Veranstalter übernimmt Verantwortung für Loveparade-Ungück

Düsseldorf Ein prominenter Zeuge sagt im Loveparade-Prozess in Düsseldorf aus. Ehe Rainer Schaller am Dienstag über die Anfänge des Techno-Festivals berichtet, wendet er sich zunächst an die Angehörigen der Opfer - und übernimmt Verantwortung für das, was auf „seiner Veranstaltung“ passiert ist.

Veranstalter übernimmt Verantwortung für Loveparade-Ungück

Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller (l.), hier neben dem Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei einer Pressekonferenz, sagt vor Gericht zum Loveparade-Unglück aus. Foto: dpa

Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat im Strafprozess den Angehörigen der Opfer erneut sein Beileid ausgesprochen.

Alles Leid, das die Angehörigen erlebten, „ist auf meiner Veranstaltung passiert“, sagte der Fitnessketten-Unternehmer am Dienstag Uhr in Düsseldorf im Loveparade-Prozess vor seiner eigentlichen Zeugenaussage.

Veranstalter soll an drei Tagen seine Eindrücke schildern

„Es ist selbstverständlich, dass ich die moralische Verantwortung übernehme“, bekräftigte er ein weiteres Mal. Er hoffe, dass der Prozess Aufklärung bringe. Der 49-Jährige aus Berlin ist als Zeuge geladen.

Er soll an insgesamt drei Tagen umfassend seine Eindrücke schildern. Er ist Inhaber der Loveparade-Veranstalterin Lopavent.

Loveparade-Prozess: Sauerland vor Gericht

Duisburger Ex-Oberbürgermeister streitet Fehler ab

Duisburg Sein Verhalten rund um die Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und Hunderten Verletzten hat dem damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland massive Kritik eingebracht. Am Mittwoch musste er vor Gericht aussagen. Die Verantwortung für die Katastrophe müssten laut ihm aber andere tragen.mehr...

Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg starben im Gedränge 21 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Der Prozess gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent hatte im Dezember begonnen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung vor. Aus Platzgründen findet der Prozess in einer Kongresshalle in Düsseldorf statt.

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