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Verbeugung vor der Bergbaugeschichte in Bottrop

Bottrop. Keine Mai-Kundgebung wie jede andere: Zum letzten Mal wird am Tag der Arbeit die Leistung der Steinkohle-Kumpel im Mittelpunkt stehen. Schauplatz ist einer der letzten deutschen Zechen-Standorte.

Verbeugung vor der Bergbaugeschichte in Bottrop

Kohle der Zeche Prosper Haniel. Im Hintergrund der Malakoffturm der Zeche. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Die Bergbaustadt Bottrop ist in diesem Jahr Schauplatz der zentralen Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Nordrhein-Westfalen - eine Ehrenbezeugung an die Kumpel für 200 Jahre Bergbau im Ruhrgebiet. In Bottrop wird zum Jahresende mit Prosper-Haniel die letzte deutsche Zeche schließen.

An der Kundgebung unter dem Motto „Vielfalt, Gerechtigkeit, Solidarität“ nehmen Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, teil. Die DGB-Landesvorsitzende Anja Weber hatte die Landesregierung im Vorfeld bereits ermahnt, bei ihrer geplanten Ruhrkonferenz die Probleme der einfachen Leute nicht auszublenden.

Insgesamt sind zum Tag der Arbeit nach Angaben des DGB 74 Veranstaltungen in ganz NRW geplant. Im Steinkohlebergbau waren nach dem Zweiten Weltkrieg Hunderttausende gut bezahlte Jobs entstanden. Der Boom des „Schwarzen Goldes“ in den 1950er Jahren prägte Landschaft und Umwelt an der Ruhr und an der Saar und trug maßgeblich zum deutschen Wirtschaftswunder bei.

Schon Ende der 1950er Jahre gab es aber auch erste Zechenschließungen und Anzeichen einer Kohlekrise, die der Staat mit Milliardensubventionen abzufedern versuchte. Bis zum Ende des Steinkohlebergbaus flossen nach Schätzungen mehr als 200 Milliarden Euro Fördergelder für die Branche.

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