Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Verdächtiger nach Tod eines Polizisten wieder freigelassen

Polizist vor Bahn gestoßen

Ein Polizist stürzt mitten im Kölner Karnevalstreiben zwischen zwei Straßenbahnwagen und wird überrollt. Ein Verdächtiger, der ihn gestoßen haben sollte, ist wieder auf freiem Fuß. Den Ermittlungen zufolge könnte es sich auch um einen Unfall gehandelt haben.

,

KÖLN

, 21.02.2018
Verdächtiger nach Tod eines Polizisten wieder freigelassen

Blumen und Kerzen wurden als Andenken an den überfahrenen Polizisten an die Unfallstelle gelegt. © picture alliance / Oliver Berg/d

Nach dem tödlichen Sturz eines Polizisten vor eine Straßenbahn beim Kölner Karneval ist ein 44 Jahre alter Verdächtiger aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Es bestehe kein dringender Tatverdacht mehr, dass der Mann den 32 Jahre alten Polizisten zumindest fahrlässig gestoßen habe, sagte ein Sprecher des Kölner Amtsgerichts am Mittwoch.

Es könne sich auch um einen Unfall handeln. Deshalb habe ein Richter den Haftbefehl aufgehoben. „Die Ermittlungen laufen aber weiter“, sagte der Sprecher. Zu Details wollte er sich nicht äußern. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

Überwachungskamera zeichneten Vorfall auf

Der Polizist war am Karnevalsfreitag privat mit Bekannten unterwegs. An einer Haltestelle in der Kölner Innenstadt stürzte er zwischen zwei Straßenbahnwaggons und wurde überrollt. Bilder einer Überwachungskamera hatten den Vorfall aufgezeichnet.

Der 44-Jährige war kurz nach dem Tod des Polizisten zunächst als Zeuge vernommen und später festgenommen worden. Ein Richter hatte Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung erlassen, weil der 44-Jährige den Polizisten nach den ersten Annahmen gestoßen haben sollte.

Jetzt lesen

dpa