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Verurteilter Kölner Raser legt Revision beim BGH ein

Köln. Einer der beiden zu Gefängnisstrafen verurteilten Raser von Köln hat Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt. Das teilte ein Sprecher des Kölner Landgerichts am Montag auf Anfrage mit. Das Gericht hatte am vergangenen Donnerstag entschieden, dass die beiden ursprünglich zu Bewährungsstrafen verurteilten Männer doch ins Gefängnis müssen. Dagegen legte nun der Angeklagte, der zwei Jahre Haft erhalten hatte, Revision ein. Bei dem illegalen Rennen 2015 war eine 19 Jahre alte Radfahrerin getötet worden. Mehrere Medien hatten zuvor über die Revision berichtet.

Die in Deutschland geborenen Türken waren vom Landgericht 2016 wegen fahrlässiger Tötung zunächst zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Der BGH hatte die Aussetzung zur Bewährung aber moniert und das Kölner Urteil zum Teil wieder aufgehoben. Das daher neu aufgerollte Verfahren endete in der vergangenen Woche mit zwei Jahren sowie einem Jahr und neun Monaten Gefängnis für die beiden Männer. Dem Sprecher zufolge läuft die Frist für eine Revision an diesem Donnerstag ab. Der Fall hatte bundesweites Entsetzen ausgelöst.

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