Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

VfB Stuttgart

Beim VfB Stuttgart scheint gerade alles ganz schnell zu gehen: Vor wenigen Monaten wurde nach dem Vier-Millionen-Transfer von Andreas Hinkel zum FC Sevilla noch leicht wehmütig das Ende der als «Junge Wilde» bekannt gewordenen Generation beklagt, da sorgt schon eine frische Stuttgarter Riege in der Bundesliga für Furore. Allen voran Mario Gomez, der sich mit seinen acht Hinrunden-Treffern sogar ins Blickfeld der Nationalmannschaft schoss, aber auch Namen wie Serdar Tasci, Sami Khedira oder Christian Gentner schicken sich an, Kuranyi und Co. am Neckar endgültig vergessen zu machen.

Einer der großen Gewinner der tollen Hinrunde, die der VfB auf Platz vier beendete, ist auch Trainer Armin Veh. Im Februar vergangenen Jahres nach der Demission des «Mister» Trapattoni eingestellt und von den Vereinsbossen als Übergangslösung präsentiert, hat der 45-Jährige noch vor Rückrunden-Beginn schon seinen Vertrag für die Spielzeit 2007/08 in der Tasche. Das der Kontrakt nur für ein Jahr unterschrieben wurde, geschah ausdrücklich auf seinen eigenen Wunsch. Veh gilt als Baumeister des neuen Stuttgarter Erfolges. Die unter seiner Regie geholten Neuzugänge wie Antonio da Silva, Roberto Hilbert, Ricardo Osorio und Pavel Pardo schlugen praktisch ausnahmslos ein und das Team verinnerlichte trotz des personellen Umbaus sein 4-4-2-System.

Obwohl es in der Hinrunde für den VfB ziemlich rund lief, kam kurz vor dem Ablauf der Winter-Transferfrist das Spielerkarussell noch einmal richtig in Schwung. Die langwierigste Personalie: Nach wochenlangem Tauziehen unterschrieb Keeper Raphael Schäfer vom 1. FC Nürnberg als Nachfolger von Timo Hildebrand an den Neckar, der in der Winterpause die Vertragsgespräche als gescheitert erklärte. Auch im Sturm wurden die Stuttgarter im Rahmen eines Leihgeschäfts im «Fall Lauth» noch aktiv. Vor allem Armin Veh hatte sich für die Verpflichtung des beim HSV in Ungnade gefallenen Benjamin Lauth stark gemacht. «Ich halte Benny für ein großes Talent, auch wenn er inzwischen etwas älter ist», lobte der VfB-Trainer den 25-Jährigen, der nach langwierigem Verletzungspech in Hamburg kaum noch eine Perspektive hatte. Stürmerstar Jon Dahl Tomasson wurde hingegen bis zum Ende der Saison an den spanischen Club FC Villarreal ausgeliehen.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Timo Hildebrand, 23 Dirk Heinen, 41 Michael Langer

Abwehr: 2 Andreas Beck, 3 Ricardo Osorio, 5 Markus Babbel, 6 Fernando Meira, 12 Heiko Gerber, 15 Arthur Boka, 17 Matthieu Delpierre, 35 Serdar Tasci

Mittelfeld: 8 Daniel Bierofka, 11 Thomas Hitzlsperger, 13 Pavel Pardo, 14 Alexander Farnerud, 19 Roberto Hilbert, 22 Christian Gentner, 25 Antonio da Silva

Angriff: 9 Marco Streller, 16 Benjamin Lauth, 18 Cacau, 33 Mario Gomez

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: August 2006)

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Versprechen für die Zukunft

Hype um 12-jähriges BVB-Talent Moukoko

Dortmund Er ist erst zwölf Jahre alt, aber schon die Attraktion der Dortmunder U17-Fußballer. Youssoufa Moukoko versetzt die Fachwelt mit seiner Treffsicherheit ins Staunen. Der Einsatz des Deutsch-Kameruners im Kreis deutlich älterer Mitspieler sorgt jedoch für Diskussionen.mehr...

Frankfurt/Main (dpa) Der Hamburger SV muss an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen gleich dreimal am Freitagabend antreten. Das ergab die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage eins bis sechs durch die Deutsche Fußball Liga (DFL).mehr...

Freiburg (dpa) - Bundesliga-Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat die zunehmende Kommerzialisierung des Profi-Fußballs kritisiert und vor dem Verlust von Fans gewarnt.mehr...

Köln (dpa) Der 1. FC Köln will seine Zuschauereinnahmen verbessern und schließt einen Stadionneubau außerhalb der Stadt nicht aus. "Die Möglichkeiten, den Umsatz im Fußball zu steigern, sind ziemlich überschaubar", sagte FC-Präsident Werner Spinner im Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers".mehr...

Mainz (dpa) Spieler für viel Geld an prominente Clubs zu veräußern, ist Alltag bei Mainz 05. Einen gleich zweifachen Champions-League-Sieger wie Bojan Krkic zum FSV zu locken, ist dagegen einmalig in der Club-Historie.mehr...