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Viele Staus am langen Wochenende erwartet

Stuttgart. Der Brückentag und der 1. Mai bescheren den Autofahrern am Wochenende volle Fernstraßen. Viele Kurzurlauber werden sich an den freien Tagen vor allem Richtung Berge und Meer aufmachen. Auf den betroffenen Routen ist besonders viel Geduld gefragt.

Viele Staus am langen Wochenende erwartet

Wegen des langen Wochenendes könnte sich der Verkehr mancherorts kilometerlang stauen. Foto: Jürgen Mahnke/Archiv

Das letzte April-Wochenende verlängert so mancher am Montag um den Brückentag vor dem 1. Mai. Das damit für viele Menschen viertägige Wochenende wird für viel Verkehr auf den Straßen sorgen, teilen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC mit.

In Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist der Montag schulfrei, in den Niederlanden gibt es zudem Frühlingsferien. Vor allem auf den Strecken in Richtung Alpen und zu den Küsten sollten Autofahrer Verzögerungen einkalkulieren. Besonders hoch sei die Staugefahr am Freitagnachmittag, wenn Urlauber und Berufspendler zusammentreffen. ADAC-Angaben zufolge zählte im Jahr 2017 der Freitag vor dem 1. Mai zu den zehn staureichsten Tagen des Jahres.

Viel los sein dürfte auf den Straßen auch noch am Samstagvormittag, während es am Sonntag und Montag eher ruhiger zugehen dürfte. Am Dienstagnachmittag bringen Urlaubsheimfahrer wieder mehr Trubel auf die Autobahnen. Allerdings dürfte die Lage nicht so problematisch werden wie bei einer großen Ferienrückreisewelle, so der ACE.

Mit Behinderungen und Staus ist nach Angaben der Verkehrsclubs in den Großräumen Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main, Stuttgart und München sowie auf folgenden Strecken zu rechnen:

In der Schweiz und Österreich erwarten die Verkehrsclubs eine ähnliche Lage wie in Deutschland. Auch dort ist der 1. Mai ein Feiertag. Die Transitrouten dürften vor allem ab Freitagabend und am Samstag und Dienstag stark befahren sein.

In Österreich sind laut ADAC vor allem folgende Strecken betroffen: die Autobahnen A 1 (West), A 4 (Ost), A 10 (Tauern), A 12 (Inntal), A 13 (Brenner) und A 14 (Rheintal) die S 16 (Arlberg-Schnellstraße) sowie die B 179 (Fernpass-Route).

Für die Schweiz nennt der ADAC die A 2 (Luzern - Chiasso) und die A 1 (St. Gallen - Zürich - Bern). Der ACE weist auf Staugefahr vor dem Gotthardtunnel in beiden Richtungen hin und nennt als Alternative zur Gotthardroute die A 13 (Chur - Bellinzona).

A 1Bremen - Hamburg - Lübeck und Bremen - Osnabrück - Münster - Dortmund - Köln; beide Richtungen und Koblenz - Trier
A 2Berlin - Hannover - Dortmund
A 3Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Oberhausen - Arnheim
A 4Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Chemnitz - Dresden
A 5Hattenbacher - Karlsruhe - Basel
A 6Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7Flensburg - Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen/Reutte
A 8Luxemburg - Saarlouis und Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9München - Nürnberg und Nürnberg - Halle/Leipzig - Berlin; beide Richtungen
A 10Berliner Ring
A 31Emden - Leer - Lingen/Ems - Gronau - Bottrop
A 40Venlo - Duisburg - Essen - Wuppertal
A 45Gießen - Hagen - Dortmund
A 46Heinsberg - Düsseldorf - Wuppertal
A 61Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
A 81Stuttgart - Singen
A 93Inntaldreieck - Kufstein
A 95 / B 2München - Garmisch-Partenkirchen
A 99Autobahnring München
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