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Volleyball: Vereinsfusion - VV Phönix ist bereit zu Gesprächen

SCHWERTE Mit 31 Pro-Stimmen und drei Gegenstimmen haben die Mitglieder des VV Phönix Schwerte ein klares Votum dafür abgegeben, dass der Vorstand Gespräche mit dem VC Schwerte 02 mit dem Ziel der Zusammenführung beider Vereine aufnehmen soll. Das ist Ergebnis der dreistündigen außerordentlichen Mitgliederversammlung.

von Von Michael Dötsch

, 25.06.2008
Volleyball: Vereinsfusion - VV Phönix ist bereit zu Gesprächen

Phönix-Vorsitzender Herbert Müller plädiert für ein Zusammengehen mit dem VCS – unter bestimmten Bedingungen.

Dass auf dieser Versammlung ein Thema von großer Bedeutung zur Debatte stand, spiegelte sich in der Resonanz wider: 51 Phönix-Mitglieder hatten den Weg in die Sporthalle Nord-West gefunden. "Das ist die größte Beteiligung an Versammlungen in der Geschichte des VV Phönix", stellte Vorsitzender Herbert Müller fest.

Mit einer Power-Point-Präsentation führte Müller in das Thema ein und fasste den Stand der Dinge beim VV Phönix zusammen: "Wir haben sicherlich schon einiges auf den Weg gebracht." Aber man dürfe auch vor den Problemfeldern nicht die Augen verschließen. Da ist zum Beispiel der Männer- und männliche Jugendbereich oder die zu große Lücke zwischen erster und zweiter Damenmannschaft. Und auch im Trainer- oder Vorstandsbereich wäre ein noch größeres Engagement der Mitglieder wünschenswert.

Neue Impulse für die Nachwuchsarbeit

Als einen möglichen Lösungsansatz, um diese Problemfelder zu beackern, nannte der Phönix-Vorsitzende die Bündelung der Kräfte mit dem Nachbarverein VC Schwerte 02. Im Falle eines Zusammenschlusses sei man durchgängig in nahezu allen Spielklassen vertreten. Zudem seien neue Impulse für die Nachwuchsarbeit, auch im Zusammenhang mit der Kooperation mit dem FBG und hinsichtlich des Landesleistungsstützpunktes, zu erwarten.

Denkbar sei, den Zusammenschluss in zwei Schritten zu vollziehen. "Man könnte zur Saison 2009/10 mit dem Jugendbereich. Die Zusammenlegung könnte dann Ende 2010 erfolgen", schwebt Müller vor. Der Phönix-Vorsitzende machte aber auch klar, dass ein Zusammenschluss nur unter gewissen Bedingungen erfolgen könne. "Es muss glasklar festgelegt sein, dass alle Bereiche abgedeckt sind", fordert Müller. Also: Männer und Frauen, Halle und Beach, Leistungsorientiertheit und Breitensport.

Sachliche Diskussion

Nach Müllers etwa einstündigen Ausführungen war erstmal Pause - und für die Mitglieder die Gelegenheit, bei einem vom Eiscafé Mattiuzzi gesponsertem Eis das Gehörte sacken zu lassen. Es folgte eine teils kontroverse, aber insgesamt sehr sachliche Diskussion. Konnte man zunächst anhand der Wortbeiträge den Eindruck haben, dass die Mitglieder den Kooperationsplänen eher skeptisch gegenüber stehen, gaben sie letztlich ein deutliches Votum dafür ab.

So konnte Herbert Müller am Ende zufrieden sein. Der Phönix-Chef nimmt nun die Führung des Nachbarvereins in die Pflicht: "Das ist ein klares Signal an den VC Schwerte, der nun sagen muss, was er will. Wenn er das Thema angehen will, sind wir im Sinne des Schwerter Volleyballs zu Gesprächen bereit. Wenn er nicht will, dann ist das Thema eben durch."

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