Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Vorwerk kämpft gegen gesunkene Umsätze

Wuppertal. Angesichts eines Umsatzeinbruchs bei der Küchenmaschine Thermomix setzt das Familienunternehmen Vorwerk auf eine Ausweitung des Vertreterheers und auf ein neues Produkt. Weltweit war der Thermomix-Umsatz im vergangenen Jahr um 12,9 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro zurückgegangen, im wichtigsten Markt Deutschland lag das Umsatzminus sogar bei 22,1 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wuppertal mitteilte.

Vorwerk kämpft gegen gesunkene Umsätze

Das Logo von Vorwerk. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Einen Umsatzrückgang musste Vorwerk auch bei der Staubsaugermarke Kobold mit einem Minus um 5,3 Prozent hinnehmen, so dass der Umsatz der Vorwerk-Gruppe insgesamt um 5,0 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zurückging. Aufgrund des gesunkenen Absatzes habe das operative Jahresergebnis „signifikant“ unter dem des Vorjahres gelegen, hieß es. Genaue Zahlen hierzu nannte das Unternehmen aber nicht.

Vorwerk-Gesellschafter Reiner Strecker zeigte sich jedoch von der Zukunft der Luxus-Küchenmaschine überzeugt. Nach einem Boom in den vergangenen Jahren sei lediglich eine Konsolidierung eingetreten, meinte er. Hoffnung setze das Unternehmen aber auch auf neue Märkte wie China und die USA. Im Spätsommer werde Vorwerk zudem mit einer automatischen Teemaschine ein neues Produkt auf den Markt bringen.

Für das laufende Jahr kündigte das Unternehmen wieder einen „geringfügig steigenden“ Umsatz insbesondere durch Zuwächse bei Thermomix und Kobold an. Dabei werde Vorwerk nach einem Rückgang des Vertreterheers im vergangenen Jahr auch wieder auf mehr Berater setzen. Weltweit 633 128 selbstständig arbeitende Vertreter standen im vergangenen Jahr 12 333 festangestellten Mitarbeitern gegenüber. Zudem prüfe Vorwerk auch die zunehmende Einbindung weiterer Vertriebswege wie den Verkauf in Shops oder im Internet, kündigte Strecker an.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Mannheim. Der SV Waldhof Mannheim hat nach der verspäteten Lizenzerteilung für den KFC Uerdingen wie angekündigt rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eingeleitet. „Zur Wahrung der Rechte unseres SV Waldhof Mannheim 07 im aktuellen Zulassungsverfahren haben wir nach ausführlicher rechtlicher Beratung am vergangenen Freitag, dem 15. Juni 2018, Klage vor dem Ständigen Schiedsgericht des DFB eingereicht“, teilte der Regionalligist am Mittwochabend in einer Erklärung mit.mehr...

Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf hat nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga Mittelfeldspieler Aymen Barkok verpflichtet. Der 20 Jahre alte Deutsch-Marokkaner wird für die kommende Saison vom künftigen Ligakonkurrenten und DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Zudem wurde eine Kaufoption vereinbart. Das teilte der Düsseldorfer Club am Mittwoch mit.mehr...

Istanbul/Köln. Die Türkei-Wahl hat die in Nordrhein-Westfalen lebenden Türken stark mobilisiert. Vor allem im Ruhrgebiet war die Wahlbeteiligung deutlich höher als anderswo. Die Stimmen aus dem Ausland könnten zum Zünglein an der Waage werden.mehr...

Berlin. Der in Köln verhaftete Tunesier Sief Allah H. soll seine Vorbereitungen für einen Terroranschlag mit hochgiftigem Rizin bereits weitgehend abgeschlossen haben, als die Polizei zuschlug. „Die Verhinderung eines möglichen Anschlags ist ein Erfolg der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf nationaler und internationaler Ebene“, sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. „Hier gab es schon ganz konkrete Vorbereitungen zu einer solchen Tat mit einer, wenn Sie so wollen, Biobombe. Und das ist schon ein in Deutschland einmaliger Vorgang“, sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, dem rbb-Inforadio.mehr...

Telgte. Der Textildiscounter Takko will die Zahl seiner Filialen in Europa bis Anfang 2020 auf mehr als 2000 erhöhen. Das kündigte Co-Chef Alexander Mattschull am Mittwoch bei der Präsentation der Quartalszahlen an. Aktuell betreibt das Unternehmen knapp 1900 Filialen in 17 europäischen Ländern.mehr...

Münster. Eine Tierschützerin aus Mönchengladbach muss Hundesteuer auch für ein Tier zahlen, das sie nur vorübergehend bis zur Weitervermittlung an neue Besitzer bei sich aufgenommen hat. Das Oberverwaltungsgericht Münster wies am Mittwoch eine Berufungsklage der Frau gegen die Stadt Mönchengladbach zurück. Anders als zum Beispiel bei einem Diensthund habe die Frau in diesem Fall ein eigenes Interesse an der Haltung: Tierliebe. Daher sei die Klägerin steuerpflichtig, sagte das OVG in der mündlichen Urteilsbegründung (Az.: 14 A 1170/16).mehr...