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Kindererholung wird abgesagt

KAB: Zuviel Unsicherheit

24.05.2007

Vreden Die «Aktion Tschernobyl - Kinder in Not» der KAB St. Marien wird in diesem Jahr keine Erholungsmaßnahme für Kinder aus dem weißrussischen Mogilev durchführen, deren Gesundheitszustand unter den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leidet. Der Grund ist versicherungstechnischer Natur. Der Gesetzgeber verlange für den Aufenthalt in Deutschland den Abschluss einer Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung nach deutschem Recht, erläutert die KAB. Das heiße unter anderem, dass Kinder unter zehn Jahren verkehrsrechtlich nicht mündig sind. Kinder unter zehn Jahren sind also im Straßenverkehr nicht versichert. «Ein Vorfall aus dem Vorjahr, der bis heute versicherungstechnisch noch nicht geklärt ist, zwingt den Vorstand der KAB, die Kindererholung in diesem Jahr abzusagen», heißt es in der Pressemitteilung. Denn ein Großteil der eingeladenen Kinder sei unter zehn Jahre alt und die KAB könne dieses Risiko nicht übernehmen. Der vor zwei Jahren im Vredener Krankenhaus durch Dr. Lehmköster operierte Miroslaw Bobrow wird Anfang Juni zu einer Kontrolluntersuchung in Vreden erwartet. Für weitere Hilfsmaßnahmen dient der Erlös eines weiteren Entenrennens am 10. Juni auf der Berkel im Stadtpark. Wertvolle Gewinne erwarten diejenigen, die auf Enten setzen.

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