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Teamgeist - auch äußerlich

Hoimar-von-Ditfurth-Realschule hat auf freiwilliger Basis Schulkleidung eingeführt

25.05.2007

Dies war ein Ergebnis einer wissenschaftlich gestützten Umfrage, die zu Beginn des Schuljahrs durchgeführt wurde bei den Achtklässlern, den Lehrern und den Eltern. Den Schülerinnen der Arbeitsgruppe kam dann die Idee: Wer als Team auftritt, ist - zumindest im Sport - sofort an seiner Kleidung erkennbar. «Wir dachten, dass durch gleiche Kleidung mehr das Gefühl eines Teams entsteht», erklärte Mareen Waning von der Arbeitsgruppe. Für Lehrer und Eltern kam der Vorschlag ebenso unerwartet für die Mitschüler, doch in allen Schulgremien fand große Zustimmung: Nur bei einer Enthaltung wurde der Antrag der Arbeitsgruppe auf Einführung von Schulkleidung - selbstverständlich auf freiwilliger Basis - angenommen. Nachdem das Logo der Schule mit den Initialen «HvD» entworfen war, ging es daran, Muster anzubieten. Es gibt T-Shirts mit Rundhals- und V-Ausschnitt, Poloshirts, in tailliertem und geradem Schnitt, Sweatshirts, Fleecejacken und Kapuzenschlümpfe in weiß, grau, schwarz und blau, dazu Taschen, Rucksäcke und Kappen - eben das, was Jugendliche zurzeit gern tragen. Die Preise reichen von 9,50 über 17 bis hin zu 25 Euro. «Blau ist die beliebteste Farbe», zieht Schulleiterin Angela Köppen - selbstverständlich im Poloshirt mit Logo gekleidet - am Donnerstag Zwischenbilanz. Und: 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben schon bei der Erstbestellung mitgemacht, 460 Kleidungsstücke wurden geordert. Die Klasse 6a nimmt mit 93 Prozent Beteiligung den ersten Platz in der Rangliste ein, der achte Jahrgang hatte mit über 50 Prozent das größte Interesse, mehr Mädchen als Jungen möchten die Shirts mit dem Logo tragen. Nun hofft die Arbeitsgruppe, dass an «besonderen Schultagen» alle Schüler, die hinter der Idee stehen, ihre Shirts tragen. Für die Befragung wurde das von der Bertelsmann-Stiftung entwickelte Evaluationsinstrument SEIS (Selbst Evaluation in Schule) benutzt. Die Ergebnisse der Befragung waren - auch im Landesvergleich - fast in allen Bereichen sehr positiv. ewa

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