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Vreden verabschiedet beliebten Seelsorger

Pfarrer Wachtel

Pfarrer Guido Wachtel tritt eine Pfarrstelle in Delmenhorst an. Beim Abschiedsgottesdienst am Sonntag blickte er auf seine Jahre in St. Georg zurück.

Vreden

, 24.06.2018
Vreden verabschiedet beliebten Seelsorger

Nach dem Gottesdienst verabschiedeten sich kleine und große Wegbegleiter von Pfarrer Guido Wachtel. © Anne Rolvering

Mit einem bewegenden Gottesdienst und einem großen Empfang im Foyer des Gymnasiums verabschiedeten sich am Sonntagnachmittag zahlreiche Gemeindemitglieder von St. Georg, Wegbegleiter und Gäste von Pfarrer Guido Wachtel, der nun eine neue Pfarrstelle in St. Marien Delmenhorst antreten wird.

„Die ersten Tränen sind geflossen, ich fühle mich wie in 2005, als ich nach Vreden kam und wie bei der Fusion im Jahr 2007“, erklärte Pfarrer Guido Wachtel zu Beginn des Gottesdienstes in der voll besetzten Pfarrkirche. Er hätte in seiner Zeit in St. Georg viele Menschen kennengelernt, die ihm ans Herz gewachsen seien und empfinde große Dankbarkeit.

„Wegbereiter“

„Wir haben einen gemeinsamen Weg gefunden, ich danke heute allen, die gekommen sind, aus der Stadt und den Dörfern“, hob Pfarrer Wachtel hervor. Er freute sich besonders, dass neben dem Vredener Seelsorgeteam seine Familie und Freunde, Pfarrer Sandor Pek aus der Partnergemeinde Oradea/Rumänien, eine Delegation aus Delmenhorst, Dechant Jürgen Lürwer, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Pfarrer Klaus Noack teilnahmen. Seine Aufgabe als Pfarrer in St. Georg sei gewesen, ein „Wegbereiter“ zu sein. Das sei nun im Pastoralplan der Gemeinde greifbar.

In seiner Predigt betonte Pfarrer Guido Wachtel, dass der „Tellerrand“ seit dem Fusionsprozess das Symbol für Glaubenserfahrungen sei. Er blickte auf die Fusion und die Entwicklung des Pastoralplanes und wies darauf hin, dass er dankbar sei, dass die dezentrale Struktur der Gemeinde erhalten bleibe und das gemeinsame Handeln eine Chance biete.

Empfang

Das Patronatslied vom heiligen St. Georg am Schluss des Gottesdienstes erinnere ihn an die Vielfalt der Gemeinde. „Ich konnte hier als Pfarrer, Seelsorger und Mensch gut leben und bedanke mich bei allen,“ sagte Pfarrer Wachtel. Er wünschte seinem Nachfolger Pfarrer Christoph Theberath, dass er auch so gute Wegbegleiter findet.

Mit großem Beifall bedankte sich die Gemeinde bei ihrem Pfarrer und Kai Waning (Vorsitzender Pfarreirat) lud alle zum Empfang ein, mit einem Überraschungsprogramm für Pfarrer Wachtel, bei dem sich alle Gäste mit guten Wünschen und in großer Dankbarkeit verabschiedeten. Den Anfang machten die Kindergartenkinder – sie hatten einen großen, geschmückten Bogen vorbereitet, den Pfarrer Wachtel, begleitet von ihrem Gesang, durchschritt.

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