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Heißer Drehtag im Vredener DRK-Vereinsheim

Fernsehlotterie dreht Werbespot in Vreden

Aufregend, heiß und lustig – so lässt sich der Drehtag im Vereinsheim zusammenfassen. Ein Spot für die ARD-Fernsehlotterie wurde am Dienstag in Vreden aufgenommen. Denn für das Heim floss Geld von der Aktion Mensch. Ein Sendetermin steht noch nicht fest

Vreden

, 30.05.2018
Heißer Drehtag im Vredener DRK-Vereinsheim

Marianne Wüpping (Mitte) wartet, bis die Klappe fällt und die Dreharbeiten für die nächste Szene beginnen: Im DRK-Vereinsheim wurde ein Spot für die ARD-Fernsehlotterie gedreht. © Markus Gehring

Immer sonntags vor der Tagesschau und vor dem Tatort zeigt die ARD einen kleinen Spot, der zeigt, wohin ein Teil des Geldes ihrer Fernsehlotterie fließt. Ende Juni – der Sendetermin steht aber noch nicht genau fest – kommt der DRK-Ortsverein Vreden ganz groß raus: Dann wird bundesweit gezeigt, wie im DRK-Vereinsheim gebacken, gebastelt und gelacht wird.

Doch von vorn: 651.000 Euro waren für das neue DRK-Heim veranschlagt. Vom DRK-Landesverband gab es ein zinsloses Darlehen, Eigenmittel des Ortsvereins flossen, aber auch Zuschüsse von der Stiftung Wohlfahrtspflege und der Aktion Mensch (Lotterie). Deswegen bot sich der Dreh an.

Marianne Wüpping erinnert sich im Telefonat mit der Münsterland Zeitung hörbar schmunzelnd an den Drehtag bei Hitze: „Das war anstrengend, aber auch eine Erfahrung wert. Es hat auch allen viel Spaß gemacht“, fasst die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins zusammen. Für den Spaß habe das Team um Jan Block von der Produktionsfirma Nordicfilm gesorgt: „Die haben das echt locker gemacht“, sagte Marianne Wüpping. Weil im DRK-Vereinsheim die Generationen zusammengebracht werden und die Integration in der sozialen Arbeit großen Stellenwert hat, wurde auch der Spot dementsprechend aufgebaut.

Backen und basteln

Kinder aus dem DRK-Kindergarten „Kleiner Prinz“ am Stadtgraben waren zu Besuch und backten mit ihren Erzieherinnen und den Älteren aus dem Blutspende-Team Brot in der Küche des Vereinsheims. Eine zweite Gruppe aus dem Kindergarten bastelte Traumfänger – mit am Tisch Bernhard Tenhumberg, der seinerzeit als Landtagsabgeordneter in dem Gremium zur Vergabe der Lotteriemittel saß und den DRK-Ortsverein seiner Heimatstadt bei den Anträgen unterstützt hatte.

Bernhard Tenhumberg war auch bei der Kniffelrunde aktiv, die extra vom Twicklertreff in das Vereinsheim gekommen war – eine weitere Szene für den Spot. Wichtig war dem Filmteam natürlich auch das Jugendrotkreuz. Elf Jugendliche verschiedenen Alters waren da und spielten ein Rollenspiel zum Thema Integration. „Wie fühlt sich wohl ein Flüchtling?“ war eine Frage, die sie sich stellten.

Von 10 bis 18 Uhr wurde gedreht – trotz der Hitze blieben alle gut gelaunt und motiviert. Unter anderem Marianne Wüpping, Bernhard Tenhumberg und Gisela Niestegge vom Blutspendeteams wurden für Statements vors Mikrofon gebeten. Ungewohnt, so Marianne Wüpping: „Wir mussten relativ spontan etwas sagen, und nur ganz knappe Sätze.“

Jetzt sind alle gespannt, was von knapp acht Drehstunden für den Spot übrig bleibt.

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