Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Wanderfalke hat Platz zurückerobert: Bestand stabil

Düsseldorf. Gute Nachricht vom Wanderfalken: Vor einem halben Jahrhundert galt der Raubvogel in NRW als ausgestorben. Nun sind die Bestände stabil. Große Veränderungen werde es nicht geben, meinen Naturschützer.

Wanderfalke hat Platz zurückerobert: Bestand stabil

Ein Wanderfalke fliegt über der City von Leipzig. Foto: Sebastian Willnow/Archiv

Nachdem der Wanderfalke vor rund 50 Jahren in Nordrhein-Westfalen ausgestorben war, hat sich der Raubvogel wieder fest eingerichtet. Im vorigen Jahr brüteten in Nordrhein-Westfalen 208 Paare. „Auf dem Niveau wird sich das wahrscheinlich in den nächsten Jahren bewegen“, sagte Birgit Königs, die Sprecherin des Naturschutzbundes NABU, der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr flogen 414 junge Falken aus. Die Verluste bei den Jungvögeln seien erfahrungsgemäß groß, sagen die Fachleute. Unter anderem setzt die Ausbreitung des Uhus dem Anwachsen der Population natürliche Grenzen. Ende Juni verlässt der Falken-Nachwuchs das Nest.

Nach Angaben der Naturschutzorganisation stiegen die Bestände der Falkenart seit den 1990er Jahren langsam wieder an. Vor allem das Verbot des Insektenvernichtungsmittels DDT wirkte sich dabei aus. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz des NABU beobachten die Nester, beringen teils in großer Höhe die Jungvögel und zählen die Bestände.

In ganz NRW komme der Wanderfalke unter anderem in der Eifel, am Drachenfels im Siebengebirge, in Steinbrüchen und in Städten vor, erklärten die Naturschützer. Dort nistet der Flieger gerne in hohen Kirchtürmen und Industriegebäuden. Um Beute zu jagen - dazu gehören Stadttauben und Drosseln - ist der Wanderfalke mit Tempo 200 im Sturzflug unterwegs. 2017 kamen 77 Prozent der flügge gewordenen Wanderfalken aus den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Düsseldorf. Im Regierungsbezirk Köln flogen 14 Prozent aller Jungfalken aus und in Detmold neun Prozent.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Duisburg. Festgefahren auf einer Sandbank: Ein Tankschiff liegt seit Freitag im Rhein bei Duisburg - und der Wasserstand sinkt. Jetzt soll ein anderes Schiff einen Teil der Ladung aufnehmen. Das Tankschiff hat Natronlauge geladen, knapp 1200 Tonnen.mehr...

Recklinghausen. Ein 18-Jähriger ohne Führerschein hat bei einer Flucht vor dem Zoll eine Massenkarambolage auf der A2 ausgelöst. Der Flüchtige, ein Zollfahnder und drei weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei Münster am Montagabend mitteilte.mehr...

Sankt Augustin. Bei einem Verkehrsunfall in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) sind vier Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind. Drei Autos waren am Montagabend an der Kollision beteiligt, nachdem ein 29 Jahre alter Autofahrer Polizeiangaben zufolge vermutlich eine rote Ampel missachtet hatte. Im Auto des 29-Jährigen wurden neben dem Fahrer auch dessen Ehefrau und ein vierjähriges Kind schwer verletzt. In einem ebenfalls an dem Unfall beteiligten Fahrzeug erlitt ein 69 Jahre alter Mann schwere Verletzungen. Zwei weitere Menschen verletzten sich leicht.mehr...

Köln. Erneut hat es in Köln einen schweren Unfall mit einer Straßenbahn gegeben. Am Montagabend sei eine ältere Dame an der Haltestelle Wilhelm-Sollmann-Straße im Stadtteil Longerich von einer Bahn erfasst und lebensgefährlich verletzt worden, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei. Die 1924 geborene Fußgängerin habe Kopfverletzungen und ein Trauma erlitten. Unklar sei noch, wie die Ampel geschaltet war, als sie die Straße überquerte. Unklar war zunächst auch, ob es in der Bahn Verletzte gab.mehr...

Hagen. Das Bewährungsurteil nach der Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena Ende November 2017 wird nach Angaben des bei dem Angriff leicht verletzten Politikers rechtskräftig. Weder die Staatsanwaltschaft noch er selbst würden Rechtsmittel einlegen, sagte Bürgermeister Andreas Hollstein am Montagabend. Zuvor hatte der „Westfälische Anzeiger“ in seiner Onlineausgabe darüber berichtet. Formell läuft die Frist um Mitternacht aus.mehr...

Hilden. In einem Schulzentrum in Hilden hat ein 14 Jahre alter Schüler Pfefferspray versprüht. Dabei wurden nach Polizeiangaben 18 Kinder im Alter zwischen 12 und 17 Jahren leicht verletzt, 13 davon wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Sie waren von Atemwegs- und Augenreizungen betroffen. Der Schüler habe das Pfefferspray ohne bestimmten Anlass im überdachten Außenbereich der Schule versprüht, teilte die Polizei am Montag mit.mehr...