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Buchläden müssen kämpfen

12.04.2018
Buchläden müssen kämpfen

Anne Heine-Hagen, Inhaberin der Buchhandlung Kortenkamp am Markt spiller © Eva-Maria Spiller

Von Eva-Maria Spiller

Haltern. E-Books, Smartphones, zu wenig Zeit: All‘ das sind Gründe, warum immer weniger Menschen Bücher lesen. Das ist ein Problem für Buchläden, denn die hängen, wie es der Name schon sagt, vom Verkauf der Bücher ab. Deshalb müssen Buchläden sich immer wieder neu erfinden. In vielen Buchläden findet man deshalb schon lange nicht mehr nur Bücher, sondern auch Spielzeug, Dekoartikel oder andere Dinge. „Den Buchladen von 10 bis 18.30 Uhr auf zu haben, reicht heute nicht mehr“, sagt Anne Heine-Hagen. Sie ist die Inhaberin der Buchhandlung Kortenkamp am Halterner Marktplatz. Seit vier Generationen gibt es diesen schon. Heine-Hagens Urgroßvater hat den Laden 1869 dort aufgemacht. „Das Buchgeschäft ist härter geworden“, sagt Anne Heine-Hagen. Deshalb müsse man auch andere Dinge anbieten. In der Buchhandlung Kortenkamp etwa kann man sich abends von montags bis freitags im Buchladen einschließen lassen und nach Lust und Laune in den Büchern stöbern. Auch Buchautoren kommen regelmäßig nach Haltern, um aus ihren Büchern vorzulesen. „Wenn ein Buchhandel nicht irgendetwas hat, mit dem er heraussticht, dann hat er schon verloren“, sagt Heine-Hagen.

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