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Die Ergster Hoffnung lebt

Fußball-Bezirksliga

Der Sieg gegen Deilinghofen war ein weiteres Lebenszeichen der SG Eintracht Ergste. Die Hoffnung auf den Bezirksliga-Klassenerhalt lebt.

Schwerte

, 23.04.2018
Die Ergster Hoffnung lebt

Eine „Aushilfskraft“ als Torjäger: Michel Bastert (Nummer 15) ist hier auf dem Weg zu einem seiner drei Tore beim 5:2-Sieg der SG Eintracht Ergste gegen den SV Deilinghofen-Sundwig. © Manuela Schwerte

Beim VfL Schwerte und dem Geisecker SV feierte man am Sonntag nach ihren Siegen die beiden Dreifach-Torschützen Alexander Bahr und Jonas Hudek, beim SC Berchum/Garenfeld konnte man die Niederlage beim Spitzenreiter FC Wetter schnell abhaken. Und eine Nachbetrachtung der Partie des ETuS/DJK Schwerte in Kalthof erübrigt sich komplett, weil die Partie wegen eines Gewitters abgebrochen wurde.

Im Fokus des heimischen Bezirksliga-Geschehens stand dagegen in erster Linie die SG Eintracht Ergste, die sich im Kampf gegen den Abstieg einfach nicht unterkriegten lässt. Dass sich die Lage für die Eintracht mit dem 5:2-Erfolg gegen den SV Deilinghofen-Sundwig entspannt hat, kann man nicht gerade behaupten – es sind immer noch sieben Punkte Rückstand zur Nichtabstiegszone. Aber mit ihrer vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugenden Leistung gegen den Tabellenachten untermauerten die Ergster den Eindruck, dass sie sich längst noch nicht mit dem Abstieg abgefunden haben.

„Es bleibt dabei: Solange rechnerisch noch etwas möglich ist, werden wir alles dafür tun, in der Liga zu bleiben“, sagt Trainer Dominic Pütz. Aber was hat der Coach seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben, als die Partie in der 55. Minute beim Stand von 0:1 wegen des Gewitters für etwa eine Viertelstunde unterbrochen war? „Wir haben eigentlich nur entspannt in der Kabine gesessen“, erzählt Pütz. Fakt ist aber, dass seine Schützlinge wie verwandelt auftraten und der Partie mit fünf Toren die erhoffte Wende gaben.

Drei davon erzielte Michel Bastert – ein Stürmer, der eigentlich in der zweiten Mannschaft spielt. Leistungsmäßig gehört Bastert ganz sicher in die „Erste“, doch für mehr als gelegentliche Aushilfsjobs im Bezirksliga-Team ist der Stürmer nicht zu haben. „Er fühlt sich wohl mit seinen Kumpel in der zweiten Mannschaft. Aber es macht ihm auch Spaß, wenn er gelegentlich bei uns spielt – das ist schon okay so“, sagt Pütz. Gleiches gelte auch für Erik Seyfarth, dem der Coach ebenfalls eine starke Leistung bescheinigte.

So glüht der Hoffnungsfunken am Bürenbruch weiter. Das soll auch am kommenden Sonntag so bleiben. Dann kehren die Ergster mit ihrem Gastspiel beim SC Berchum/Garenfeld an die Stätte zurück, wo sie am letzten Spieltag der vergangenen Saison ihren spektakulären Last-Minute-Klassenerhalt feiern durften – wenn das kein gutes Omen für die Eintracht ist.