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Zu wenig Geld für Geburten

25.04.2018
Zu wenig Geld für Geburten

Ende Juni sollen die letzten Babys im Sixtus-Krankenhaus zur Welt kommen. Kindel © Kevin Kindel

Von Kevin Kindel

Haltern. „Wenn man über ein Krankenhaus redet, denkt man immer zuerst an Leid“, sagt Andreas Hauke. „Aber hier werden ja auch Kinder geboren. Das ist die schönste Sache, die es im Leben überhaupt gibt“, so der Geschäftsführer des Halterner Sixtus-Hospitals. Und weil ihm dieses Thema so am Herzen liege, finde er es sehr schade, dass die Abteilung, die sich mit der Geburt befasst, geschlossen werden soll.

Weil schon seit Jahren im Halterner Krankenhaus zu wenig Kinder geboren werden, beantragen die Krankenhaus-Chefs die Schließung der sogenannten Geburtshilfe-Station. Ende Juni sollen die letzten Babys im Halterner Krankenhaus geboren werden. Einfach erklärt, kriegt das Krankenhaus pro Geburt einen bestimmten Geldbetrag. Und weil es hier nicht so viele Geburten gibt, reicht das Geld nicht, um die ganze Abteilung zu bezahlen.

Zu der Firma KKRN, die das Sixtus-Hospital betreibt, gehört auch ein Krankenhaus in Dorsten. Nur noch dort werden Geburten möglich sein. Besprechungen vor der Geburt soll es aber auch weiterhin in Haltern gebe. Andere Krankenhäuser anderer Firmen, die näher sind, gibt es noch in Marl oder Datteln.

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