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Lüner SV holt einen Punkt

Fussball: Lüner SV gegen SC Neheim

Westfalenligist Lüner SV spielte im Nachholspiel gegen läuferisch starke Neheimer 2:2 (0:0) unentschieden. Mehr war aber drin.

Lünen

26.04.2018
Lüner SV holt einen Punkt

Samet Akyüz (M.) bereitete vor und Jeffrey Malcherek (r.) vollstreckte – aus dieser Personalzusammensetzung fiel der Ausgleich für den Lüner SV. Kurz danach führte der LSV sogar, kassierte aber noch das 2:2. goldstein © Goldstein

Mit einem Heimsieg hätte der Lüner SV alle Zweifel am Klassenerhalt beseitigen können. Zunächst sah es jedoch so aus, als knüpfe das Team von LSV-Trainer Mario Plechaty an das Spiel in Iserlohn an.

„Es war zunächst ein zerfahrenes Spiel“, analysierte Plechaty später. Nach der ersten Chance der Gäste durch Patrick Nettesheim (14.) verweigerte der Schiedsrichter LSV-Kapitän Ziegelmeir, der über das gestreckte Bein von Sylvio Meyer fiel, einen Strafstoß (16.). Der Gastgeber versuchte es danach wieder aus dem Spiel heraus mit Schüssen von Matthias Drees (20./24.) und Adem Cabuk (27.), die ihr Ziel aber alle verfehlten. Als Gian Luca Reis, nach ungeahndetem Foul von Burak Yavuz ausfiel, gab es einen Bruch im Spiel, weil Plechaty umstellen musste.

Erst kurz vor der Pause, als sich Samet Akyüz durchfummelte und aus zwölf Metern knapp verzog, kam wieder Gefahr für das Neheimer Tor durch die Lüner auf.

Nach der Pause drehte der Gast auf. Yavuz schoss zunächst knapp drüber (46.). Kurz danach zappelte der Ball aber im LSV-Netz. LSV-Keeper Florian Fischer wehrte im Eins-gegen-Eins gegen Greco ab. Den Abpraller schnappte sich aber Greco erneut und schlenzte den Ball als Flanke ins lange Eck‘ (52.). Im Gegenzug verfehlte Yasin Acar das Tor aus der Drehung nur knapp (53.). Auch Ziegelmeir traf per Kopf nur die Unterkante der Latte (57.). Mit Stürmer Fabian Pfennigstorf und der Umstellung auf Dreierkette lief es besser. Nach Freistoß von Samet Akyüz köpfte Abwehrmann Jeffrey Malcherek zum Ausgleich ein (69.). Drei Minuten später erhöhte Acar, nach Vorlage von Pfennigstorf auf 2:1 (72.). Der eingewechselte Akhim Seber nutzte aber einen Fehler an der Seitenlinie noch zum Ausgleich (80.).

„Neheim hat in den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Das war kein gutes Spiel von uns und ein zerfahrenes Spiel gegen einen unbequemen Gegner“, so Plechaty.“

LSV: Fischer - Reis (30. Elitok), Malcherek, Bozlar, Osmani (66. Pfennigstorf), Akyüz, Ziegelmeir, Drees, Cabuk, Sekulic (80. Göke), Acar
SCN:Schröter - Michler, M. Yavuzaslan (73. E. Vavuzaslan), Greco (77. Seber), Yavuz, Xhaka, Busch, Nettesheim, Albayrak, Greis, Meyer
Tore: 0:1 Greco (52.), 1:1 Malcherek (69.), 2:1 Acar (72.), 2:2 Seber (80.)

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