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Der Schweriner KC kassiert im ersten Finale gegen Rommerscheid eine deutliche Niederlage

Korfball in Castrop-Rauxel

Starke Männer müssen sich ihrer Tränen nicht schämen. Auch nicht Korfballer Lennart Schwirtz, der nach seinem letzten Heimspiel im Regionalliga-Trikot des Schweriner KC von seinen Emotionen am Sonntagnachmittag in der Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule übermannt wurde.

Castrop-Rauxel

, 29.04.2018
Der Schweriner KC kassiert im ersten Finale gegen Rommerscheid eine deutliche Niederlage

Lennart Schwirtz (am Ball) und sein Schweriner KC unterlagen der SG Pegasus Rommerscheid im ersten Regionalliga-Finale deutlich mit 13:22. © Volker Engel

Soeben hatte das Team von Lennart Schwirtz, dem er seit 15 Jahren angehört, deutlich mit 13:22 (5:11) das erste Play-Off-Endspiel um den Meister-Titel verloren. Der Titelverteidiger SG Pegasus Rommerscheid aus dem Rheinland hatte den Castrop-Rauxelern schmerzhaft die Grenzen aufgezeigt.

Ein besseres Ergebnis oder gar einem Erfolg war für die heimischen Korbjäger vor 300 Zuschauern nicht möglich, weil sie zwischen der vierten und zwölften Minute nur einmal durch Lucas Witthaus in die Reuse trafen. Wodurch die Gäste aus Bergisch Gladbach von 2:1 auf 10:2 davonziehen konnten.

Zwar konnten die Schweriner bis zur Halbzeitpause den durch Körbe von Björn Kremerskothen, Lucas Witthaus und Lea Witthaus zum 5:11 von acht auf sechs Zähler verkürzen. Ein echter Hoffnungsschimmer war dadurch aber nicht zu erkennen. Dieser schien durch die Halle an der Bahnhofstraße erst, als Lucas Witthaus mit einem Doppelpack zu Beginn des zweiten Spielabschnittes zum 6:11 und 7:11 traf.

Sieg ist jetzt Pflicht

SKC-CoachThomas Lipperheide, der durchgehend seine Einwechselbank umkreiste, trieb jetzt seine Schützlinge vehement nach vorne. Das Team von Pegasus-Spielertrainer Fabian Kloes schlug aber zurück und führte in der 40. von 50 Spielminuten vorentscheidend mit 17:10. Nicht zu bändigen war die sechsfache Rommerscheider Korbschützin Johanna Peuters, die aus allen Lagen traf. Letztlich agierten die Schweriner in vielen Szenen zu nervös. Was auch zwei verworfene 2,50-Meter-Strafwürfe (vergleichbar mit Elfmetern im Fußball) – beide von Lucas Witthaus – belegen.

Der Schweriner KC muss nunmehr am Sonntag, 13. Mai, das zweite Duell mit Rommerscheid in Bergisch Gladbach gewinnen, um noch eine dritte Begegnung zu erzwingen. Ansonsten wäre die SG Pegasus bereits Meister.

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