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Reizgasangriff in Wohnhaus: Beziehungstat vermutet

Reizgasattacke in einem Mehrfamilienhaus in Herten: Ein Mann wirft einen Gegenstand in eine Wohnung und flüchtet. Das verströmte Gas verletzt mehrere Menschen, darunter auch Kinder. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus - und sucht einen möglichen Verdächtigen.

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Herten

, 07.05.2018
Reizgasangriff in Wohnhaus: Beziehungstat vermutet

Zahlreiche Rettungswagen der Feuerwehr stehen vor einem Haus in dem Gas ausgetreten war. Foto: Marcel Kusch

Nach einem Reizgasangriff in einem Wohnhaus im Ruhrgebiet mit mehreren Verletzten gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Es gebe einen möglichen Verdächtigen, der namentlich bekannt sei und nun für eine Befragung gesucht werde, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Nach dem Vorfall am frühen Morgen in Herten bei Recklinghausen seien 19 Bewohner und Anwohner vor Ort ärztlich untersucht worden. Vier davon kamen mit Atemwegsbeschwerden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser, darunter zwei Kinder.

Nach Polizeiangaben war ein Mann gegen 4.00 Uhr in das Mehrfamilienhaus gelangt und hatte sich an einer Wohnungstür bemerkbar gemacht. Als ihm geöffnet worden sei, habe er einen zunächst unbekannten Gegenstand in die Wohnung geworfen und sei geflüchtet. Aus dem Gegenstand verströmte vermutlich das Reizgas. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen liefen weiter.