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Showdown in Hoffenheim: Stöger hat Personalprobleme

Vor seinem vermutlich letzten Bundesligaspiel als Trainer von Borussia Dortmund hat Peter Stöger Personalprobleme in der Defensive. In der brisanten Partie bei 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) muss der Österreicher zum Saisonabschluss auf Sokratis (Gelb-Sperre) und höchstwahrscheinlich auch auf Ömer Toprak (Wadenprobleme) verzichten. „Bei Ömer wird es eher knapp“, sagte der Fußball-Lehrer am Donnerstag. Alternativen in der Innenverteidigung seien Lukasz Piszczek und Dan-Axel Zagadou. „Bei ihm sieht es überraschend gut aus. Es gibt genügend Optionen.“

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Dortmund

, 10.05.2018
Showdown in Hoffenheim: Stöger hat Personalprobleme

Peter Stöger. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Stöger will seine Mission beim BVB unbedingt mit der Qualifikation für die Champions League beenden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen. Es ist eine spannende Ausgangslage und eine super Geschichte für mich“, sagte der 52-Jährige, der seine Zukunft weiter offen ließ. „Dazu werde ich mich äußern, wenn es Zeit ist, wenn es passt.“ Als heißester Kandidat für Stögers Nachfolge zur kommenden Saison gilt Lucien Favre (OGC Nizza).

Schon mit einem Remis im Kraichgau wäre der Einzug des Revierclubs in die Königsklasse sicher. Selbst eine knappe Niederlage könnte sich der Tabellendritte (55 Punkte/+19 Tore) leisten, wenn er dabei seine bessere Tordifferenz im Vergleich mit den Verfolgern Hoffenheim (52/+16) und Leverkusen (52/+13) bei einem Bayer-Sieg gegen Hannover nicht einbüßt. Die Bilanz spricht für den Revierclub, der gegen die TSG seit neun Ligaspielen ungeschlagen ist.

Auf einen Fehltritt der Konkurrenz will sich Stöger nicht verlassen. „Wir haben eine richtig gute Ausgangslage und es selbst in den Beinen“, sagte Stöger. Er hat aber großen Respekt vor dem Gegner. „Hoffenheim ist eine richtig gute Mannschaft. Es ist kein Zufall, dass sie um die Champions-League-Plätze mitspielen.“