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„Dann wäre das ein Super-Jahr für den gesamten Verein“

SV-Wacker-Chef Martin Janicki im Interview

2006 stand er beim Bezirksliga-Aufstieg von Wacker Obercastrop auf dem Platz. Nun freut sich der Vorsitzende Martin Janicki über den Landesliga-Aufstieg. Der Vergleich fällt schwer, sagt er im Interview.

Castrop-Rauxel

30.05.2018
„Dann wäre das ein Super-Jahr für den gesamten Verein“

Martin Janicki (l.) nach dem verlorenen Endspiel der Feld-Stadtmeisterschaft 2017. Der Vorsitzende, ein Wacker-Urgestein, spricht von einem der erfolgreichsten Jahre des Vereins und kündigt an, dass in der kommenden Saison die 2. Mannschaft nachziehen soll. © Volker Engel

Der Jubel ist noch allgegenwärtig. Der SV Wacker feierte am Wochenende mit Bengalos den Meistertitel in der Bezirksliga und steigt nun in die Landesliga auf. Mit Martin Janicki, der heute in der Rolle des Vereinsvorsitzenden ist, sprach in dieser Woche unser Mitarbeiter Christian Woop.

Herr Janicki, haben Sie den Landesliga-Aufstieg mit dem SV Wacker Obercastrop angemessen gefeiert?

Ein bisschen was haben wir spontan gemacht, das andere, wie Meister-T-Shirts oder die Biergläser, waren länger geplant. Zusätzlich sind wir zu einer Planwagenfahrt aufgebrochen. Die eigentliche Feier am Sportplatz mit Familien und anderen Vereinsmitgliedern wollten wir nicht auseinanderreißen. Es hat großen Spaß gemacht. Besonders möchte ich die Spieler der 2. Mannschaft hervorheben, die mitgefeiert haben, als seien sie selbst aufgestiegen. Diese Vereinskultur ist heute nicht mehr selbstverständlich.

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Als Spieler sind Sie 2006 mit Wacker in die Bezirksliga aufgestiegen. Jetzt hat sich Ihre Position verändert. Inwiefern lassen sich die Erfolge vergleichen?

Als Spieler hat man einen anderen Fokus. Wenn das Spiel beginnt, kann man alles von Außen ausblenden. Als Funktionär ist das schwieriger. Man kann nicht aktiv eingreifen und hat es sozusagen nicht selbst in der Hand.

Unter welchen Bedingungen gelang damals der Aufstieg?

Das war ein wenig überraschender als jetzt. Drei Spieltage vor Schluss gewannen wir in Frohlinde. Constantin, unser Mitkonkurrent, hatte vorher zu Hause gegen Wanne nur Remis gespielt, womit man nicht rechnen konnte. In dieser Saison hatte der abschließende Spieltag etwas von einem Endspiel.

Was ist denn aus der Mannschaft von 2006 geworden?

Viele Weggefährten wie Sven Stypers, damals das Sprachrohr des Teams, Thomas Korn, Markus Rachner oder Lars Otto sind noch heute tief mit dem SV Wacker verbunden.

Steht nach der anstrengenden Saison nun erstmal fußballfreie Zeit auf dem Programm?

Ab 1. Juli wird wieder trainiert, bis dahin ist Pause. Ein Teil der Mannschaft fliegt nach Mallorca. Am 6. Juni haben wir unser Sponsorentreffen. Als Gast konnten wir dafür Fußball-Trainer Michael Skibbe gewinnen.

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Wacker Obercastrop feiert in Erle den Aufstieg

Nach dem 3:1-Erfolg beim Erler SV 08 am abschließenden Spieltag der Saison 2017/18 feierten die Bezirksliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop vor Ort ihren Meister-Titel und den damit verbundenen Landesliga-Aufstieg.
28.05.2018
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Wie schwer wird es, sich nach dem Erfolgsjahr neu in der Landesliga zu motivieren?

Ich glaube, umgekehrt wäre es schwieriger – also hätten wir den Aufstieg verpasst. Viele Spieler waren zwölf Jahre in der Bezirksliga. Wirklich alle Beteiligten freuen sich auf die neue Herausforderung in der neuen Spielklasse, gemeinsam mit dem FC Frohlinde dort die Stadt Castrop-Rauxel zu repräsentieren.

Eine rundum gelungene Saison für den Verein?

Wenn unserer C-Jugend noch der Aufstieg in die Bezirksliga gelingen sollte, dann wäre das ein Super-Jahr für den gesamten Verein. Beim SV Wacker hat noch nie eine Jugendmannschaft höher als in der Kreisliga gespielt. Im kommenden Jahr haben wir auch wieder eine A- und B-Jugend. Mit der 2. Mannschaft wollen wir in der neuen Saison um den Aufstieg in die Kreisliga A mitspielen, damit die Diskrepanz zur 1. Mannschaft nicht größer wird.