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Ein Auge fürs Feuer

01.06.2018
Ein Auge fürs Feuer

Siegfried Körner beobachtet den Wald um den Turm mit einem Fernrohr. kindel © Kevin Kindel

Von Eva-Maria Spiller

Haltern. 35 Meter trennen den Boden und Siegfried Körner, wenn er auf dem Rennberg in der Haard Ausschau nach möglichem Feuer hält. Er ist Turmwächter in der Haard. Seit fünf Jahren macht der 71-Jährige das schon. Und immer, wenn es in einem der umliegenden Wälder brennt, ist die Feuerwehr auf seine Hilfe angewiesen. Oben auf dem Turm befindet sich eine kleine Kabine. Da, unter der Decke, ist eine Art Kompass angebracht. Wenn Siegfried Körner Rauch im Wald entdeckt, dreht er die Kompassnadel in die Richtung, aus der der Rauch kommt. Mithilfe einer Karte kann der Marler der Feuerwehr dann sagen, wo in etwa sie hin muss. Das ist auch passiert, als am 26. Mai etwa ein Hektar Unterholz am Stockwieser Damm brannte. Da hat die Leitstelle der Feuerwehr Körner um Hilfe gebeten. Gerade zwischen März und Oktober herrscht im Wald Brandgefahr. Deshalb ist Spaziergängern da das Rauchen verboten. Machen sie es doch und schnippen den Zigarettenrest unachtsam in die Büsche, kann es sein, dass daraus schnell ein Waldbrand entsteht. Aber auch Glasflaschen können das Sonnenlicht bündeln und so ein Feuer im Wald entfachen. Der fehlende Regen trägt noch zur Trockenheit bei.

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