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Haftbefehl nach tödlichem Raubübefall auf Rentner

Einen Tag nach dem Tod eines 66-Jährigen nach einem brutalen Raubüberfall in seiner Wohnung in Dortmund hat ein Richter Haftbefehl gegen einen 40-Jährigen erlassen. Der Beschuldigte sitzt jetzt wegen des Verdachts des Mordes und Raubs mit Todesfolge in Untersuchungshaft. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Nach Angaben von Staatsanwalt Henner Kruse hat sich der tatverdächtige Nachbar des Opfers bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. „Deshalb können wir nur Vermutungen anstellen, was sich in der Wohnung abgespielt hat“, sagte Kruse.

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Dortmund

, 05.06.2018
Haftbefehl nach tödlichem Raubübefall auf Rentner

Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Gestorben sei der Dortmunder am Montag im Krankenhaus wahrscheinlich an den Folgen einer tiefen Stichverletzung durch ein Messer im Bauchbereich. Das Opfer und der Beschuldigte seien zwar keine Freunde gewesen, hätten aber bislang ein nachbarschaftliches Verhältnis gehabt und sich gegenseitig Dinge wie ein Handy ausgeliehen. Da der Beschuldigte nach der Tat mit dem Auto des Opfers geflohen sei, könnte es zwischen den beiden ein Streit um das Fahrzeug gegeben haben. Der 40-Jährige hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft keinen Führerschein.