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Weg von der grünen Wiese: Ikea ändert Expansionsstrategie

Hofheim-Wallau. Der Möbelriese Ikea will in Deutschland künftig vor allem auf die Innenstädte setzen und stampft dafür bislang geplante Projekte ein. „Neue Märkte werden insbesondere in den Innenstädten und Metropolregionen entstehen. Format und Größe werden unterschiedlich sein“, sagte Johannes Ferber, Expansionschef von Ikea Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Weg von der grünen Wiese: Ikea ändert Expansionsstrategie

Passanten gehen unweit eines Ikea-Einrichtungshauses durch Fußgängerzone. Foto: D.Reinhardt/Archiv

„Wichtig ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Auch Kunden ohne Auto müssen uns gut erreichen können.“ Ferber sagte: „Wir werden kaum noch neue Standardstores sehen und erst recht nicht auf der grünen Wiese.“

Vom Tisch ist das geplante Haus in Bottrop. „Die dezentralen Lage des Grundstücks abseits des Stadtzentrums ist nicht mehr zukunftsfähig“, sagte Ferber. Neben dem Neubau des bestehenden Hauses in Essen ist weiterhin eine Neuansiedlung in Bochum oder Herne vorgesehen, ein langfristig angedachter Standort in Castrop-Rauxel ist hingegen vom Tisch. „Im Ruhrgebiet bewertet Ikea das Potenzial inzwischen anders als noch vor ein paar Jahren“, sagte Ferber.

In Bayern steht Memmingen auf dem Prüfstand. Das dort ursprünglich geplante Standard-Einrichtungshaus wird den Angaben zufolge nicht weiter verfolgt. Noch nicht entschieden ist, wie ein mögliches geändertes Konzept aussehen könnte. Das neue Haus in Nürnberg sowie der Neubau des Einrichtungshauses in München-Eching bleiben auf der Agenda. Format und Größe werden aber überprüft.

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